Linksfraktion im Deutschen BundestagBei der Bundestagswahl am 27. September 2009 errang DIE LINKE 16 Direktmandate und ist im 17. Deutschen Bundestag mit 76 Abgeordneten - 40 Frauen und 36 Männern - vertreten. Die Fraktion trägt den Namen DIE LINKE..
Die Arbeit der Fraktion muss geplant, koordiniert und organisiert werden. Dies ist die Aufgabe des Fraktionsvorstandes. Er berät die langfristigen Ziele und bereitet die aktuelle parlamentarische Arbeit vor. Die Entscheidungen treffen aber alle Abgeordneten nach Information durch die Arbeitskreise in den Fraktionsversammlungen.
Für die laufenden Geschäfte ist der Geschäftsführende Fraktionsvorstand zuständig, dessen Mitglieder von den Abgeordneten der Fraktion gewählt werden. Er setzt sich aus den beiden Fraktionsvorsitzenden, ihren Stellvertreter/innen ohne Funktionsbereich, den Parlamentarischen Geschäftsführer/innen sowie der frauenpolitischen Sprecherin zusammen. Im Fraktionsvorstand arbeiten darüber hinaus die Stellvertreter/innen und Arbeitskreisleiter/innen sowie die Vizepräsidentin des Bundestages mit.
Die Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden ohne Funktionsbereich vertreten die beiden Fraktionsvorsitzenden. Die Stellvertretenden Vorsitzenden und Arbeitskreisleiter/innen tragen in erster Linie Verantwortung für bestimmte politische Bereiche. Sie koordinieren die Arbeit der Arbeitskreise aus den ihnen zugeordneten Bereichen. Für die Durchführung der organisatorischen Aufgaben der Fraktionsverwaltung sind die Parlamentarischen Geschäftsführer/innen verantwortlich.
Kein Direktmandat für die Linke in Erfurt und Weimarer LandSehr geehrte Damen und Herren,
mit der Neukonstituierung des 17. Deutschen Bundestages endete für Frank Spieth die Tätigkeit als Abgeordneter.
Sollten Sie mit Frank Spieth in Kontakt treten wollen, erreichen Sie ihn unter seiner neuen e-Mail Adresse: stadtmuenze[ät]frank-spieth.de
Informationen zur Arbeit der Linksfraktion im Bundestag und zur Partei DIE LINKE finden Sie auf den jeweiligen Seiten unser Abgeordneten oder Fraktionen.
Kandidat für den Bundestag 2009
Die beiden Gebietsvorstände der Partei DIE LINKE. aus Weimar/ Weimarer Land und Erfurt haben sich auf einen Kandidatenvorschlag für das Direktmandat zur Bundestagswahl 2009 geeinigt. In einer gemeinsamen Sitzung in Weimar wurde einstimmig Frank Spieth nominiert und somit den Parteimitgliedern zur Wahl vorgeschlagen. Frank Spieth ließ in einer kurzen Ansprache noch einmal seine bisherige Tätigkeit Revue passieren und gab einen Ausblick auf die zukünftige Arbeit. "Mein besonderer Schwerpunkt bleibt die Arbeit vor Ort, in den Wohngebieten in Weimar und Erfurt" betonte er. Ob mit “Bürgerbüros unter freiem Himmel”, offenen Bürgersprechstunden in verschiedenen Einrichtungen oder den klassischen Sprechtagen im Bürgerbüro in der Eugen-Richter-Straße –Frank Spieth versucht, für die BürgerInnen so oft wie möglich ansprechbar zu sein. "Ich vergleiche den Bundestag gern mit einem Raumschiff. Da ist es wichtig, im Wahlkreis eine Station zu haben, um die Bodenhaftung nicht zu verlieren". “Frank ist aus der Arbeit im Bundestagswahlkreis nicht mehr wegzudenken" sagte unsere Stadtvorsitzende aus Erfurt, Karola Stange. Er kann die großen Themen, ob Rente,Gesundheit oder Hartz-IV auf die kommunale Ebene beziehen und so den Menschen auf der Straße verständlich machen.” Sehr positiv wird die Wahlkreiszeitung "Spieth konkret" eingeschätzt. Deren Auflage von zunächst 30.000 ist auf mittlerweile 50.000 Exemplare angestiegen. "Mehr als 100 unserer Mitglieder verteilen diese Zeitung mittlerweile, aus unserer Basis aber auch von Sympathiesanten. Dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken," sagte Frank Spieth. Für den Kreisvorsitzenden Dirk Möller aus Weimar ist neben der Bürgernähe auch die bisherige Wirken des Abgeordneten für die Kandidatur entscheidend. "Frank ist ein Abgeordneter zum anfassen und regelmäßig präsent. Damit übt er einen solchen Druck auf die anderen aus, dass sogar Carsten Schneider versuchte, ein Ladenlokal zu eröffnen und einmalig eine Zeitung heraus gab." In der anschließenden Diskussion sagte Frank Spieth auch seine Unterstützung für den Kommunalwahlkampf der beiden Gebietsverbände zu. Er gab allerdings zu bedenken: "Ich arbeite ohne Netz und doppelten Boden. Eine Absicherung über die Landesliste strebe ich nicht an. Ich will das direkte Mandat der BürgerInnen im Wahlkreis. Das heißt aber in der Konsequenz: Wir müssen einen Wahlkampf führen, in dem die Person Spieth im Mittelpunkt steht. Dafür bitte ich um eure Unterstützung." Allen Beteiligten war am Ende des Abends eines klar: Nur gemeinsam kann das Direktmandat gewonnen werden, intensive Zusammenarbeit ist nötig.
Matthias Plhak