2. März 2017 Matthias Bärwolff

Großes Interesse am Thema Mobilität

Ein sehr gut gefülltes Café Nerly bei der Mobilitätsveranstaltung. | Quelle: Michael Seeber

Auf der Suche nach der Stadt von morgen lud die Fraktion ins Nerly ein. Das Interesse war so groß, dass der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war. Alan Alaküla erläuterte ein Modell des Nahverkehrs ohne Fahrschein. »Tallinn hat den freien Nahverkehr in einer wirtschaftlichen Krise eingeführt, das Einkommen der Bevölkerung war niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch. Kaum jemand konnte sich die steigenden Ticketpreise leisten. Für die Stadt war klar, Mobilität ist ein soziales Grundrecht und ein wichtiger Schlüssel um den Einwohnern den Zugang zu sozialen Einrichtungen zu ermöglichen«. fasst Alaküla zusammen. Im Anschluss diskutierten die EVAG-Chefin Myriam Berg, Dr. Klaus Sühl, Staatssekretär (TMIL) und Prof. Nikolai Roskamm von der FH über Perspektiven und Probleme der Mobilität. Moderator war Matthias Bärwolff, der als Chef des Verkehrsausschusses täglich mit Verkehrskonflikten konfrontiert ist. »Die Beteiligung bei der Veranstaltung zeigt, dass es großen Diskussionsbedarf gibt. Wir werden uns weiter in die Diskussion zur Verkehrsentwicklung einbringen, Handlungsbedarf besteht beim Sozialticket und beim Ausbau der Radwege. Den Umweltverbund stärken, Fuß- und Radverkehr, ebenso wie Bus und Bahn, das ist die Richtschnur für weitere Initiativen zum Thema«