17. Oktober 2013

Eltern engagieren sich für gute frühkindliche Bildung

 „Wir unterstützen vorbehaltlos die Forderungen der Elterninitiative und des Landesverbandes der Kita-Eltern TLEVK nach gebührenfreier Kinderbetreuung und die Verbesserung der Qualität frühkindlicher Bildung“, sagt Karola Stange, Stadträtin der Fraktion DIE LINKE in Erfurt anlässlich der heutigen Pressekonferenz. Entscheidend sei, dass Gebühren Familien nicht belasten und einen Kita-Besuch in Frage stellen und dass das Fachkräftegebot nicht unterlaufen werde.

 

In Erfurt seien die Verhandlungen über die neue Gebührensatzung gerade am Laufen. „Hier muss aus Sicht der LINKEN gewährleistet sein, dass es keinerlei Gebührenerhöhungen gibt und darüber gesprochen wird, wie mittelfristig die Gebührenfreiheit zu erreichen ist“, sagt Karola Stange. „Dafür wäre als erster Schritt wichtig, dass die Landesgelder zweckgebunden an Erfurt weitergereicht werden. Das fordern auch die Eltern.“

Neben wichtigen Kita-Sanierungen ist es aber auch Ziel der Eltern, dass Inklusion in den Kitas gelebt werde. Hier zähle Qualität vor Tempo. „Auch hier stimmen wir mit den Eltern überein“, sagt die Stadträtin. „Inklusion bedeutet nicht nur bauliche Veränderungen, sondern auch Qualifizierung der Fachkräfte und ein besserer Personalschlüssel.“ Die von den Eltern vorgeschlagene Relation von einer Erzieherin auf 13 Kinder ab drei Jahren sei ein erster wichtiger Schritt. Ein wichtiges Thema in Erfurt bleibe jedoch auch, die Bereitstellung ausreichender Kita- und Krippenplätze. Wie in allen wachsenden Städten Thüringens sei dieses Problem noch nicht umfassend gelöst. „Hier wird sich DIE LINKE weiter engagieren, um zu einer Bedarfsdeckung zu kommen“, sagt Karola Stange.