11. September 2013

Dringliche Anfrage - Buchenwald-Blick auf der ega

Fragesteller: Herr Blechschmidt, Fraktion DIE LINKE.

Sachverhalt:

Schon vor einigen Monaten machte der Erfurter Bürger Herr Roland Büttner Sie, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, aber auch andere Vertreter der Politik der Stadt Erfurt darauf aufmerksam, dass an der Stelle „Buchenwald-Blick“ - die sich bei einer von Prof. Fritz Cremer geschaffenen Figur am Rande des ega-Geländes befindet und auf dem Gelände mehrfach ausgeschildert ist - durch zwei hochgewachsene Bäume kein tatsächlicher Blick zum Buchenwald mehr möglich sei. Herr Büttner regte an, den Versuch zu unternehmen, über eine Verständigung mit dem oder den Grundstücksbesitzern, denen die Bäume zuzurechnen sind, eine Fällung oder Kürzung der Bäume zu erreichen.  

Mit Verweis auf die möglicherweise entstehenden Kosten teilte die Stadtverwaltung Herrn Büttner nach einer zunächst positiv lautenden Reaktion und einer Ortsbegehung am 1. Juli 2013 mit, dass das Problem jetzt nicht bearbeitet werden solle, sondern im Zuge der BUGA-Gestaltung zu bedenken sei. 

Anfragen: 

1.      Kennt die Stadtverwaltung inzwischen den oder die Grundstückseigentümer der beiden Bäume, um die es hier geht, und ist mit diesen zwischenzeitlich bereits einmal gesprochen worden? Wenn nein, warum nicht, und bis wann kann das erfolgen?

 

2.      Das Einverständnis der Grundstücksbesitzer vorausgesetzt: Warum hält die Stadtverwaltung eine kostengünstige Variante, wie sie von Herrn Büttner ins Gespräch gebracht wurde (z.B. Technosportler) für nicht oder schwer umsetzbar? Welche Gründe stehen dem entgegen?

 

3.      Was spricht dagegen, das Gespräch mit den Grundstücksbesitzern sofort zu suchen, egal, ob die Umsetzung später mit der BUGA-Vorbereitung in Verbindung gebracht wird oder nicht?