19. Oktober 2016 Matthias Bärwolff

LINKE macht sich stark für Jobticket

 

DIE LINKE hat sich in der Haushaltsdebatte für die Ausweitung des Jobtickets eingesetzt. Der Stadtrat hatte am 21. September 2016 einen Haushaltsbegleitantrag der LINKEN angenommen, mit dem der Oberbürgermeister aufgefordert wird, sich für bessere Konditionen des Jobtickets einzusetzen. Zunächst soll die Verwaltung mit gutem Beispiel voran gehen und Mitarbeiterparkplätze nicht mehr kostenlos genutzt werden, sondern künftig gegen Gebühren. Die Einnahmen aus der Parkplatzbewirtschaftung sollen dann zur Finanzierung des Jobtickets herangezogen werden! Die Vorteile liegen auf der Hand: zum einen gewinnen die Erfurter Verkehrsbetriebe neue Kunden, die den ÖPNV regelmäßig nutzen und dadurch zu einer besseren Auslastung beitragen, zum anderen lassen mehr Menschen ihr Auto stehen, was den täglichen Stau in Erfurt reduziert. Wertvoller Parkraum wird also für die freigemacht, die unbedingt mit dem Auto kommen wollen.

DIE LINKE kämpft seit einiger Zeit für einen besseren ÖPNV und eine lebenswerte Innenstadt, in der das Auto der Vergangenheit angehören soll. Wir als LINKE wollen daran erinnern, dass das Auto für die Stadtgesellschaft, aber auch individuell ein sehr teures Verkehrsmittel ist, mit dem wir als Stadt die größten Probleme haben. Soziale Mobilität bedeutet für uns deshalb konsequent auf den Umweltverbund zu setzen, d.h. Fuß- und Radverkehr, sowie den öffentlichen Personennahverkehr zu fördern und den Umbau von Straßen und Kreuzungen genau unter diesen Aspekten betrachten.