
Liebe Erfurterinnen und Erfurter,
für unsere Stadt brauchen wir Mut zu klaren Entscheidungen und Zukunftsvisionen! Die Bürgerinnen und Bürger verlangen Klarheit darüber, welche grundsätzlichen Ziele die Politik in der Stadt verfolgt. Dabei geht es um die Frage: Wie soll unsere Stadt in zehn Jahren aussehen? Und wie schaffen wir gute Lebensbedingungen für alle Menschen? Dafür braucht Erfurt mehr soziale Gerechtigkeit und eine starke Wirtschaft.
2012 wird der Erfurter Oberbürgermeister neu gewählt. Mit Ihrer Stimme können Sie dann mitentscheiden, wie sich unsere Stadt entwickeln soll. DIE LINKE Erfurt hat mich auf ihrer Mitgliederversammlung am 26. Februar 2011 als ihren Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters nominiert.
Ich bedanke mich für das große Vertrauen und freue mich darauf, mich gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, für unsere Stadt und ihre Menschen einsetzen zu dürfen! Ich halte Sie auf dem Laufenden, versprochen!
Herzlich, Ihr Michael Menzel
Die Mitglieder der Erfurter Partei DIE LINKE haben auf ihrem Stadtparteitag am Samstag, 21. Januar 2012, das Wahlprogramm für die Oberbürgermeisterwahl angenommen. Vorrangiges Ziel der Partei und ihres parteilosen Oberbürgermeister-Kandidaten Michael Menzel ist es, die Zugänglichkeit der kommunalen Angebote für alle Bürgerinnen und Bürger zu sichern, die Mitbestimmungsmöglichkeiten der Menschen auszuweiten und eine auf gut bezahlte Arbeitsplätze orientierte Wirtschaftspolitik zu betreiben. Einen Schwerpunkt bildet auch die Wohnungspolitik. So sollen aus kommunalem Eigentum keine weiteren Wohnungen verkauft werden. Sollten Wohnungen aus Gründen der Quartiersanierung abgerissen werden, müssen die Mieter Anspruch auf bezahlbaren, guten Ersatz im selben Quartier erhalten. Im Bereich des Senioren-Wohnens macht sich Menzel für bezahlbaren barrierefreien Wohnraum auch außerhalb von Senioren- und Pflegeheimen stark. Im Öffentlichen Nahverkehr will DIE LINKE dem Preisauftrieb entgegensteuern und perspektivisch einen fahrscheinfreien ÖPNV einführen. Bei allen Großprojekten, wie der „ICE-City“ oder der Multifunktionsarena, fordert DIE LINKE eine verbindliche Bürgerbeteiligung. In seiner Rede verlangte Menzel vom Stadtrat, der Multifunktionsarena nur zuzustimmen wenn das finanzielle Risiko des Projektes nicht durch die Stadt Erfurt zu tragen ist. Stattdessen schlägt er vor, eine Objektgesellschaft als auch eine Betreiber-Gesellschaft zu gründen. Das Land soll eine Bürgschaft für die Objektgesellschaft abgeben, für den Fall dass es durch Nicht-Erfüllung der Förderrichtlinien zu Rückforderungen der Fördermittel kommt. Die Finanzierung der Infrastruktur im Umfeld des Stadions müsse auf Grundlage der Auflagen des anstehenden Planbeschluss- und Planfeststellungsverfahrens erfolgen. Klar ist, so Menzel, „dass beim Stadion dringend gehandelt werden muss“. Die Probleme der kleinen Sportvereine dürften angesichts der Stadion-Frage nicht vernachlässigt werden, so Menzel. Mehr...
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