9. November 2017

DIE LINKE begrüßt Sanierungskonzept „Pace“ für Opel

„Keine Werkschließungen, keine betriebsbedingten Kündigungen und eine enge Kooperation mit den Vertreterinnen und Vertretern der Gewerkschaften – Opels Sanierungskonzept respektiert die Leistungen der Belegschaft und skizziert zugleich einen Entwicklungspfad, der Opel wieder in die Erfolgsspur bringen kann“, begrüßt Susanne Hennig-Wellsow, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Landtag und Landesvorsitzende in Thüringen, die heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Rüsselsheim vorgestellten Eckdaten des Sanierungskonzeptes „Pace“.

Hennig-Wellsow verweist dabei insbesondere auf die positiven Aussichten für das Opel-Werk in Eisenach und die beabsichtigte Umsetzung einer E-Mobilitäts-Strategie. „Der Opel-Vorstand hat heute verstärkte Investitionen in Eisenach zugesichert und die Fertigung des neuen SUV ab 2019. Damit sind der Standort und die Arbeitsplätze langfristig gesichert, da Opel seine Verkäufe im SUV-Segment bis 2021 auf 40 Prozent aller verkauften Modelle steigern will. Das sind hervorragende Aussagen für Thüringen, die zugleich zeigen, dass Opel Eisenach für den Industriestandort Thüringen steht. Ich begrüße auch, dass Opel die Zeichen der Zeit erkannt hat und deutlich auf die Reduzierung von CO2 sowie eine Perspektive für eine Elektrifizierung sämtlicher Modelle bis 2024 setzt. Dies kann sowohl in Europa als auch beim Vorstoßen auf neue globale Märkte ein wichtiger Beitrag sein.“

Abschließend stellt Susanne Hennig-Wellsow fest: „Der Weg von General Motors zu PSA besaß ein gewisses Risiko. Die heute vorgestellten Pläne machen jedoch Mut, dass das Management, welches sich selbst deutliche Kürzungen auflegen wird, zusammen mit den Belegschaften einen erfolgreichen und vor allem gemeinsamen Weg gehen will und wird. Dabei wünschen wir viel Erfolg!“