3.2 Erfurt kann mehr als Logistik


Erfurt gehört zu den Städten in Deutschland, die in der wirtschaftlichen Entwicklung Aufholbedarf haben, obwohl sich in den letzten Jahren eine Reihe neuer Unternehmen in unserer Stadt angesiedelt haben, und die Arbeitslosenzahl zurückgegangen ist.
DIE LINKE. Erfurt vertritt die Position, dass es verstärkt darauf ankommt, welche Art von Arbeitsplätze in Erfurt entstehen. Wir können nicht verkennen, dass eine ganze Reihe wirtschaftlicher Ansiedlungen der letzten Jahre für die Erfurter*innen nur mit geringem Nutzen verbunden sind: so sorgen große Logistikunternehmen heute in Erfurt und seinem Umland für umfangreichen, die Straßen und die Luft belastenden LKW-Verkehr, sie zahlen aber überwiegend niedrige Löhne: Dass die zentrale Lage Erfurts auch künftig Logistikunternehmen anzieht, ist wahrscheinlich. In solche Ansiedlungen sollte allerdings keine öffentliche Förderung mehr fließen, in welcher Form auch immer.
Aus Sicht der LINKEN. Erfurt besteht das größte öffentliche Interesse an solchen Wirtschaftsbetrieben, die vor Ort regionale Wirtschaftskreisläufe bilden, denn dies bedeutet, wieder anderen Unternehmen der Region Arbeit zu verschaffen, lange umweltschädliche Transportwege zu vermeiden und das Abfließen von Geldströmen aus der Region zu vermindern. Klein- und Mittelbetriebe schaffen pro investiertem Euro mehr und besser bezahlte Arbeitsplätze als Großkonzerne, sie sind mit der Region stärker verbunden und verschwinden nicht nach dem Verprassen millionenschwerer Fördergelder wieder aus der Region, um sich bald darauf anderswo vom Steuerzahler subventionieren zu lassen, wie das heutzutage bei Großunternehmen üblich ist.


DIE LINKE. Erfurt tritt dafür ein, dass Erfurt statt dessen

Quelle: http://www.die-linke-erfurt.de/wahlen_2014/kommunalwahl/kommunalwahlprogramm/32_erfurt_kann_mehr_als_logistik/