3.4 Drehkreuz des Verkehrs: Erfurt als gastliche Stadt


Erfurt befand sich bereits im Mittelalter an einer Kreuzungsstelle wichtiger Verkehrswege. Mit der Verkehrswegeplanung der Deutschen Bahn, die für Erfurt die Funktion eines von zwei deutschlandweit wichtigen ICE-Knoten vorsieht, wird sich die Bedeutung Erfurts als Verkehrsknotenpunkt in Deutschland erneut deutlich erhöhen. Unsere Stadt wird sehr wahrscheinlich Ziel verschiedenster Ereignisse, Kongresse und Tagungen werden, die diese günstige Lage nutzen wollen. Auf diese Situation muss sich die Stadt vorbereiten.
Andererseits kommen heute jede Woche Tausende Menschen nach Erfurt, weil unsere Stadt mit ihrer, in großen Teilen erhaltenen, mittelalterlichen Altstadt bisher nicht die Schäden des Handelns großmannssüchtiger Investor*innen aufweist, die sich in ihren Plänen in anderen Städten zudem oft genug verkalkulierten. Erfurt hat den Charme einer alten und selbstbewussten Stadt, die viel Geschichte erlebt hat, und diese schätzt. Es geht also darum, in der Stadtentwicklung klug mit den mit der Verkehrsentwicklung verbundenen Chancen einerseits und den Risiken durch die mögliche Goldgräber-Stimmung von Investor*innen andererseits umzugehen. Dabei müssen die verschiedenen Interessen abgewogen werden, denn die Interessen der Investor*innen und der aus Tagungs- und touristischen Gründen nach Erfurt kommenden Menschen sind nicht notwendig die primären Interessen der Erfurter*innen, der Familien, der Senior*innen und Gewerbetreibenden.


DIE LINKE. Erfurt setzt sich dafür ein, dass

DIE LINKE. Erfurt wird sich künftig für die Einsetzung einer*s Stadtarchitekt*in aussprechen.

Quelle: http://www.die-linke-erfurt.de/wahlen_2014/kommunalwahl/kommunalwahlprogramm/34_drehkreuz_des_verkehrs_erfurt_als_gastliche_stadt/