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            <title>Die Linke Stadtverband Erfurt: RSS-Feed</title>
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            <copyright>Die Linke Stadtverband Erfurt</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 23:32:07 +0200</pubDate>
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                <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 18:30:00 +0100</pubDate>
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                <content:encoded><![CDATA[<p>&lt;media 25443 - - "SONSTIGES, 2014 Nr.4 GR, 2014_Nr.4_GR.pdf, 1.8 MB"&gt;Hier das komplette "Gläserne Rathaus" als PDF downloaden.&lt;/media&gt;</p>]]></content:encoded>
                <category>Stadtratsfraktion</category><category>Gläsernes Rathaus</category>
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                <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 16:20:00 +0100</pubDate>
                <title>In Klausur</title>
                <link></link>
                <author>André Blechschmidt</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Während am 18. Oktober viele Erfurterinnen und Erfurter einen schönen Spätherbsttag genossen, hatte sich DIE LINKE. im Stadtrat Erfurt zu einer Klausur versammelt. Mit dabei waren auch unsere sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern, der Stadtvorstand der LINKEN in Erfurt, Ortsteilbürgermeister und unserer Bürgermeisterin Tamara Thierbach. Gemeinsam wollten wir beraten, wie wir die Forderungen aus unserem Wahlprogramm, für das uns am 25. Mai 50.412 Erfurterinnen und Erfurter ihre Stimme gegeben haben, in den nächsten Jahren umsetzen wollen.</p>
<p class="MsoNormal">Leider gilt auch in der Kommunalpolitik oft der alte Goethe, denn " am Golde hängt doch alles. Ach, wir Armen!" Darum begannen wir unsere Klausur auch mit einem Ausblick auf die anstehenden Verhandlungen zum Stadthaushalt 2015. Dabei machte Frau Pablich, Beigeordnete für Finanzen, zweierlei deutlich: zum einen, dass nach aktuellem Stand der Beratungen eine Lücke von 30 Millionen zwischen Einnahmen und Ausgaben der Stadtkasse klafft und zum anderen, dass in diesem Jahr keinen Entwurf mehr geben wird und mit einem genehmigten Haushalt wahrscheinlich erst Mitte 2015 gerechnet werden kann.</p>
<p class="MsoNormal">Für uns heißt das, dass nun die Beratungen zur vorläufigen Haushaltsplanung in den nächsten zwei Monaten oberste Priorität haben werden. Dabei wird es für uns vor allem darum gehen, dafür zu sorgen, dass die sogenannten "freiwilligen Leistungen" nicht zum Steinbruch zur Sanierung des Haushaltes werden.</p>
<p class="MsoNormal">Doch auch wenn vieles am Gelde hängt, so ist es doch nicht alles. Ausführlich berieten wir auch darüber, wie wir in Zukunft die Erfurterinnen und Erfurter noch besser über unsere Arbeit im Stadtrat informieren können und anderseits ihnen bessere Möglichkeiten geben können, mit uns in Kontakt zu treten. Für uns ist ein wichtiger Bestandteil LINKER Kommunalpolitik immer ein offenes Ohr für die Menschen in unserer Stadt zu haben; zuerst und vor allem andern sehen wir uns als ihre Interessenswahrerinnen und -wahrer.</p>
<p class="MsoNormal">Am Nachmittag gingen wir dann in Kleingruppen, um strategisch-organisatorisch unsere inhaltliche Arbeit der nächsten Jahre vorzubereiten. Mit den Ergebnissen aus den Gruppen Soziales, Stadtentwicklung/Umwelt und Kultur sind wir nun gut aufgestellt, um mit aller Kraft für eine lebens- und liebenswerte Stadt für alle Menschen, die in Erfurt leben, zu streiten.</p>
<p class="MsoNormal">Schließlich will ich es mir nicht nehmen lassen, mich auch an dieser Stelle noch einmal beim Jugendhaus am Drosselberg dafür zu bedanken, dass es uns für unsere Klausur seine Räume zur Verfügung gestellt hat.</p>]]></content:encoded>
                <category>Gläsernes Rathaus</category><category>Stadtratsmitglied André Blechschmidt</category><category>kommunaler Haushalt</category>
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                <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 12:23:00 +0100</pubDate>
                <title>Refugees are welcome here?!*</title>
                <link></link>
                <author>Hassan Metwally</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Derzeit befinden sich weltweit über 50 Millionen Menschen auf der Flucht vor Verfolgung, Krieg und Armut. Nur ein verschwindend kleiner Bruchteil von ihnen kommt bis nach Europa. Die allermeisten Flüchtlinge fliehen innerhalb ihrer Herkunftsländer oder in die benachbarten Länder. So waren die fünf größten Aufnahmeländer 2013 Pakistan mit 1,6 Millionen, Iran mit 857.400, Libanon mit 856.500, Jordanien mit 641.000 und die Türkei mit 609.900 Flüchtlingen.</p>
<p class="MsoNormal">Dem gegenüber stehen nur 127.000 Menschen, die 2013 in der BRD Asyl beantragt haben. Das entspricht 0,157 Prozent der Bevölkerung der BRD (80,8 Mill.). Im Gegensatz dazu entsprechen die 856.000 Flüchtlinge, die im Libanon Zuflucht gesucht haben 19 Prozent der libanesischen Bevölkerung (4,5 Mill.). Dabei beträgt das Bruttosozialprodukt des Libanon etwa 8.034 Euro pro Kopf, während sich das der BRD auf etwa 35.944 Euro pro Kopf beläuft.</p>
<p class="MsoNormal">Vor diesem Hintergrund erscheint das "Flüchtlingsproblem" in der BRD weniger ein Problem leerer Kassen zu sein, als vielmehr eine Problem an mangelndem Mitgefühl und fehlender Hilfsbereitschaft, sowie der Bereitschaft, seine Unzufriedenheit lieber an den Schwächeren in der Gesellschaft abzuarbeiten, als sich ernsthaft mit den bestehenden Problemen zu beschäftigen. So überrascht es auch nicht, dass hinter vielen, vielleicht sogar den meisten, der sogenannten "Bürgerbewegungen", die wie Unkraut überall da aus dem Boden schießen, wo Asylbewerberunterkünfte eröffnet werden sollen, organisierte Rechtsradikale und Neonazis stecken. Und wer sich hinter ihnen einreiht, kann später nicht behaupten, er wäre missbraucht worden – Nein, er will sich bewusst missbrauchen lassen.</p>
<p> <i>*Flüchtlinge sind hier willkommen?!</i></p>]]></content:encoded>
                <category>Gläsernes Rathaus</category><category>Antifaschismus</category><category>Flüchtlinge</category>
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                <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 10:50:00 +0100</pubDate>
                <title>Wie weiter mit dem Essensgeld?</title>
                <link></link>
                <author>Hassan Metwally</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 01.01.2015 wird sich das Essensgeld in den kommunalen Kitas um etwa 30 Prozent, von jetzt 55 € auf dann 72 €, erhöht. Damit will die Verwaltung der Kostenentwicklung gerecht werden. In den vergangen Jahren hatte sie auf Gebührenerhöhungen verzichtet. Ursprünglich war geplant, die Gebühren zum 01.01.2016 noch einmal auf 91 Euro zu erhöhen. Dies wurde durch DIE LINKE im Jugendhilfeausschuss verhindert. Stattdessen soll jetzt gemeinsam mit allen Betroffenen überlegt werden, wie ein gesundes und reichhaltiges Essen ohne ständigen Gebührenanstieg&nbsp; angeboten werden kann. Für uns bleibt dabei das langfristige Ziel eine für alle Eltern kostenfreie Versorgung der Kinder zu ermöglichen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Gläsernes Rathaus</category><category>Familie &amp; Kinder</category><category>Soziales</category>
                
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                <pubDate>Tue, 02 Dec 2014 09:33:00 +0100</pubDate>
                <title>Schwierige Entscheidung für ein neues Stadion</title>
                <link></link>
                <author>Matthias Bärwolff</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal">Seit einigen Jahren wird in Erfurt über den Bau eines neuen Stadions diskutiert. Nun hat der Stadtrat am 5.11.2014 den Neu- und Umbau des Steigerwaldstadions zu einer Veranstaltungsarena beschlossen. Die LINKE hat sich mehrheitlich enthalten. Grundsätzlich wollen wir den Neubau des Stadions nicht in Frage stellen. Der Sanierungsbedarf des Steigerwaldstadions ist offensichtlich. Doch sehen wir erhebliche Risiken mit dem Bau und den Finanzierungsmodalitäten einhergehen. Allerdings sind viele der einst zentralen Argumente für den Neubau und gegen die Sanierung bereits Makulatur. So wird das Marathontor nicht erhalten und die Fußball-Fans rücken nicht näher an das Spielfeld heran.</p>
<p class="MsoNormal">Strittig sind zudem der Umfang und die Finanzierung der Sanierung. Mit dem nun vorgelegten und beschlossenen Konzept wird das Stadion grundlegend saniert und um einen Veranstaltungskomplex erweitert. Die Finanzierung läuft sowohl über städtische Eigenmittel, die bei 5,8 Mio.€ veranschlagt sind, als auch über Fördermittel des Landes Thüringen, die nun bei rund 33 Mio.€ liegen. Dabei soll das Stadion zum großen Teil über einen Festpreis gebaut werden. Allerdings sind wesentliche Bereiche des Stadions noch gar nicht geplant. So sind zum Beispiel Zuwegung und die Umfeldgestaltung noch völlig offen; ebenso wie das Betriebskonzept.</p>
<p class="MsoNormal">Die Fördermittel des Freistaates sind an strenge Auflagen gebunden, weshalb das Stadion eben nicht nur eine Sportstätte wird, sondern vor allem eine Veranstaltungshalle. Wie die Multifunktionsarena ausgelastet werden soll, ist bislang unsicher. Nur wenn ein bestimmte Anzahl von Touristinnen und Touristen unter den Nutzerinnen und Nutzern nachgewiesen werden kann und auch die restlichen Bestimmungen des Förderbescheids eingehalten werden, ist eine Rückzahlung der Fördermittel ausgeschlossen. Ob aber so viele Touristinnen und Touristen ins Erfurter Stadion kommen, darf in Frage gestellt werden.</p>
<p class="MsoNormal">Zum Schluss muss aber auch die Situation des Erfurter Fußballclub Rot-Weiß betrachtet werden. Während man sich schon in der 2. Fußballbundesliga wähnt, steht die Frage, wie der Verein seine Stadion-Miete zahlen soll. Nach der Sanierung soll Rot-Weiß dann etwa 500.000 € Miete zahlen. Dass mit dem neuen Stadion auch viel mehr Zuschauerinnen und Zuschauer zu den Spielen strömen ist reine Spekulation. </p>
<p> Auch für eine einfache Sanierung gab es Vorschläge und Finanzierungsvorschläge. Diese hätte sicherlich auch die Zustimmung der LINKEN gefunden, wurde aber von der bisherigen Landesregierung und verschiedenen Ministern verhindert. So stand nun als einzige Alternative ein Neubau zur Abstimmung, den viele Erfurterinnen und Erfurter sehnsüchtig erwarten. Andere halten ihn für übertrieben.</p>]]></content:encoded>
                <category>Stadtratsmitglied Matthias Bärwolff</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Sport</category><category>Kommunales Eigentum</category><category>Gläsernes Rathaus</category>
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