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            <title>Die Linke Stadtverband Erfurt: RSS-Feed</title>
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            <language>de</language>
            <copyright>Die Linke Stadtverband Erfurt</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 21:35:47 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sun, 16 Aug 2026 21:35:47 +0200</lastBuildDate>
            
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                <guid isPermaLink="false">news-78176</guid>
                <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 16:55:00 +0200</pubDate>
                <title>Wohnraumpotenziale nutzen – Klarheit zum gestoppten Tiny-House-Projekt der WBG Einheit</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/wohnraumpotenziale-nutzen-klarheit-zum-gestoppten-tiny-house-projekt-der-wbg-einheit-1/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer Stadtratsanfrage will Carolin Held, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, klären, warum das geplante Tiny-House-Projekt der WBG Einheit nicht weiterverfolgt wird und welche Möglichkeiten bestehen, das Grundstück künftig doch für Wohnungsbau zu nutzen.</p>
<p>„Erfurt braucht dringend mehr bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum. Deshalb ist für mich nicht nachvollziehbar, dass ein Projekt einer Wohnungsgenossenschaft gestoppt wird, ohne dass öffentlich klar ist, welche konkreten Gründe dagegensprechen und welche Alternativen geprüft wurden“, erklärt Held.</p>
<p>Die Anfrage soll klären, welche planungsrechtlichen oder städtebaulichen Vorgaben einer Wohnnutzung auf der Fläche entgegenstehen. Zudem soll die Stadtverwaltung darlegen, welchen konkreten Bedarf sie für eine gewerbliche Nutzung sieht und welche Änderungen notwendig wären, um dort künftig Wohnungsbau zu ermöglichen.</p>
<p>Held stellt klar, dass Gewerbeflächen nicht pauschal für den Wohnungsbau aufgegeben werden sollen. Wo Flächen jedoch über längere Zeit nicht gewerblich genutzt werden und zugleich ein geeignetes Wohnungsbauprojekt vorliegt, müsse eine Nutzung im Einzelfall ernsthaft geprüft werden.</p>
<p>„Gerade in der Wohnungspolitik darf die Verwaltung nicht zum Verhinderungsamt werden, sondern muss zum Ermöglichungsamt werden. Insbesondere dann, wenn Genossenschaften bezahlbaren und altersgerechten Wohnraum schaffen wollen, erwarte ich, dass alle rechtlichen und städtebaulichen Spielräume geprüft werden. Wer mehr bezahlbaren Wohnraum fordert, muss innovative Projekte auch möglich machen.“</p>
<p>Mit ihrer Anfrage will Held erreichen, dass die Entscheidung zum Projekt nachvollziehbar offengelegt und geprüft wird, ob durch eine Anpassung der Planung künftig Wohnraum auf der Fläche entstehen kann.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Anfragen</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77622</guid>
                <pubDate>Tue, 16 Jun 2026 11:38:09 +0200</pubDate>
                <title>Zahlende Mieter:innen vor Versorgungssperren schützen – Die Linke fordert sofortiges Handeln des Oberbürgermeisters</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/zahlende-mieterinnen-vor-versorgungssperren-schuetzen-die-linke-fordert-sofortiges-handeln-des-oberbuergermeisters/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Pressekonferenz am 10. Juni 2026 zum gemeinsamen Stadtratsantrag gegen Versorgungssperren bei zahlenden Mieter*innen fordert die Fraktion Die Linke im Erfurter Stadtrat den Oberbürgermeister zum sofortigen Handeln auf. Konkret fordert sie, eine Zwangsverwaltung der betroffenen Immobilien zu prüfen beziehungsweise voranzutreiben, das direkte Gespräch mit den betroffenen Bewohner zu suchen und kurzfristige Maßnahmen zum Schutz vor Wasser-, Wärme- und Energiesperren zu ergreifen. Hintergrund ist die Situation von Mieter, die ihre Miete und Betriebskostenvoraus-zahlungen ordnungsgemäß entrichtet haben, denen jedoch dennoch Versorgungssperren drohen, weil die Zahlungen offenbar nicht an die Stadtwerke weitergeleitet wurden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An der Pressekonferenz nahmen Carolin Held, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Erfurter Stadtrat, Anja Müller, wohnungspolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Thüringer Landtag, sowie Bewohner der Hans-Sailer-Straße teil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Gespräch wurde deutlich, dass die Betroffenen nicht mit einem gewöhnlichen mietrechtlichen Kon-flikt konfrontiert sind. Sie berichten von katastrophalen und gesundheitsgefährdenden Wohnverhält-nissen, fehlender Erreichbarkeit der verantwortlichen Eigentümer- und Verwaltungsstrukturen sowie großer Sorge vor dem kommenden Winter. Nach vorliegenden Informationen ist die betroffene Immobilie der Nox Capital Nr. 24 GmbH zuzuordnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besonders schwer wiegt die Schilderung eines Bewohners, der nach eigenen Angaben seit zwei Jahren versucht, auf privatrechtlichem Weg gegen die zuständige Gesellschaft vorzugehen. Selbst anwaltliche Schreiben seien unbeantwortet geblieben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Viele Bewohner fühlen sich dem Wohnungsunternehmen schutzlos ausgeliefert und von der Politik alleingelassen. Ein Ausweichen auf dem Wohnungsmarkt sei kaum möglich, da bezahlbarer Wohnraum fehle. Gleichzeitig bestehe die Sorge, durch Mietminderungen die Wohnung zu verlieren. Während einzelne Bewohner bereits gemindert haben, schrecken andere aus Angst vor Konsequenzen davor zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Carolin Held erklärt: „Das ist kein normaler Mietstreit mehr. Wenn Menschen unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen leben, ihre Zahlungen leisten und trotzdem Angst vor Versorgungssperren, dem Winter und dem Verlust ihrer Wohnung haben müssen, dann muss die Stadt handeln. Der Oberbürgermeister muss schnellstmöglich auf eine Zwangsverwaltung der betroffenen Immobilien hinarbeiten – nach dem Vorbild Offenbach.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugleich fordert Held den Oberbürgermeister auf, direkt mit den Bewohner*innen ins Gespräch zu kommen:</p>
<p>„Ich lade den Oberbürgermeister zur Mieterversammlung am 16. Juni 2026 um 18 Uhr ein. Er soll sich die Lage der Menschen selbst anhören und anschließend im Stadtrat Stellung dazu beziehen, wie er solchen Strukturen das Handwerk legen will.&nbsp;</p>
<p>Abschließend erklärt Carolin Held: „Es ist menschenunwürdig, Menschen in solchen Zuständen allein zu lassen und sich als Politik aus der Verantwortung zu ziehen. Mieter dürfen nicht zum Druckmittel in einem Konflikt zwischen Eigentümerseite und Stadtwerken werden. Wer gezahlt hat, darf nicht bestraft werden, weil ein Vermieter das Geld nicht weiterleitet. Das hat mit der Wahrung der Menschen-würde nichts mehr zu tun.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Gesundheit</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Ordnung und Sicherheit</category><category>Soziales</category>
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            <item>
                <guid isPermaLink="false">news-77611</guid>
                <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 18:27:36 +0200</pubDate>
                <title>Mieter*innen der Hans-Sailer-Straße vor Miethaien schützen</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/mieterinnen-der-hans-sailer-strasse-vor-miethaien-schuetzen/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mieter*innen zahlen ihre Betriebskosten. Trotzdem werden Zahlungen nicht an die Stadtwerke weitergeleitet.</p>
<p>Die Folge:&nbsp;</p>
<p><strong>Sperren bei Wärme, Gas oder Wasser.</strong></p>
<p>Für die Betroffenen heißt das:</p><ul class="list-normal"><li>katastrophale Wohnverhältnisse</li><li>gesundheitsgefährdende Zustände</li><li>Angst vor dem Winter</li><li>Ausweichwohnung ist unbezahlbar</li></ul><p>Besonders hart:</p>
<p>Verantwortliche Eigentümer- und Verwaltungsstrukturen wie die Nox Capital GmbH sind oft nicht erreichbar. Selbst anwaltliche Schreiben blieben laut Betroffenen unbeantwortet.</p>
<p>Die Stadt sagt sinngemäß:</p><ol><li>Die Mieter*innen sollen den milliardenschweren Eigentümer bitteschön selbst verklagen.</li><li>Wir als Stadt brauchen die akute Notlage der Mieter als Druckmittel gegen die Hauseigentümer, um an unser Geld zu kommen.</li></ol><h5>Das ist ein Skandal!</h5>
<p>Deshalb fordert Die Linke:</p><ul class="list-normal"><li>konsequente rechtliche Schritte der Stadt gegen säumige Eigentümer*innen</li><li>Prüfung einer Zwangsverwaltung der Häuser durch die Stadt</li><li>Schutz für Mieter*innen, die ihre Pflichten erfüllt haben^</li></ul><p>Wir kämpfen mit den betroffenen Mieter*innen der Hans-Sailer-Str. weiter.</p>
<h4><strong>Wir rufen zur Mieter*innenversammlung auf</strong></h4>
<p><strong>Datum: 16. Juni 2026</strong></p>
<p><strong>Uhrzeit: 18:00 Uhr</strong></p>
<p><strong>Ort: K.i.K. – Kontakt in Krisen (Magdeburger Allee 116)</strong></p>]]></content:encoded>
                <category>öffentliche Veranstaltung</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Soziales</category>
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                <pubDate>Thu, 07 May 2026 16:25:00 +0200</pubDate>
                <title>75 Jahre KOWO (Kommunales Wohnungsunternehmen) für Erfurt</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/75-jahre-kowo-kommunales-wohnungsunternehmen-fuer-erfurt/</link>
                <author>Karola Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Seit 75 Jahren steht das Kommunale #Wohnungsunternehmen für öffentlichen und fairen #Mietmarkt. Die Linke stand&amp;steht an seiner der Seite. Wir unterstützen und fordern mehr Wohnungsbau durch die #KOWO. Nur so kann die Kommune direkt steigenden #Mietpreisen etwas entgegensetzen. #mieten #erfurt</p>]]></content:encoded>
                <category>Stadtratsmitglied Karola Stange</category><category>Kommunales Eigentum</category><category>KOWO</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Thu, 07 May 2026 10:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Nox Capital in Erfurt: Unsere Stadt darf kein Schauplatz skrupelloser Entmietungspraktiken werden</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/nox-capital-in-erfurt-unsere-stadt-darf-kein-schauplatz-skrupelloser-entmietungspraktiken-werden/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zu den bekannt gewordenen Zuständen in der Hans-Sailer-Straße und Hinweisen auf weitere Immobilien von Nox Capital in Erfurt erklärt Carolin Held, Stadträtin der Fraktion Die Linke im Erfurter Stadtrat: „Was in der Hans-Sailer-Straße ans Tageslicht kommt, ist kein normaler Mietkonflikt mehr. Wenn Menschen über Monate ohne Wasser, Warmwasser, Heizung oder Hausstrom leben müssen, dann darf die Antwort der Stadt nicht ‚geht uns nichts an‘ lauten. Das ist ein sozialer Notfall. Ein solch systematisches Vorgehen darf nicht mit einem Schulterzucken und dem Verweis auf Privatrecht hingenommen werden.“&nbsp;</p>
<p>Die Mieter:innen in der Hans-Sailer-Straße haben ihre Zahlungen geleistet. Trotzdem sitzen Menschen ohne Wasser, Warmwasser, Heizung und Hausstrom da, weil der Eigentümer beziehungsweise Vertragspartner seinen Pflichten gegenüber dem Versorger offenbar nicht nachgekommen ist. „Genau das ist der Skandal: Menschen zahlen für ihre Wohnung und werden trotzdem im Stich gelassen. Mietende dürfen nicht die Leidtragenden sein, wenn Eigentümer Rechnungen nicht bezahlen, Häuser verfallen lassen oder für Bewohner:innen nicht erreichbar sind.“ Nach bisherigen Informationen gehört die betroffene Immobilie in der Hans-Sailer-Straße zur Nox Capital GmbH. „Es geht nicht um ein einzelnes Haus. Die entscheidende Frage ist: Wo besitzt Nox Capital in Erfurt weitere Immobilien – und gibt es dort ähnliche Zustände, Beschwerden oder Gefährdungen für Mieter:innen? Die Stadt darf nicht warten, bis der nächste Fall öffentlich wird. Sie muss jetzt aktiv prüfen.“ Held verweist darauf, dass Nox Capital auch in anderen Städten durch erhebliche Probleme mit Wohnimmobilien aufgefallen ist. „Offenbach, Berlin und jetzt Erfurt zeigen: Solche Fälle dürfen nicht als bedauerliche Einzelfälle abgetan werden. Wenn Häuser vernachlässigt werden, Versorgungen ausfallen, Eigentümer nicht erreichbar sind und Menschen am Ende aus ihren Wohnungen gedrängt werden, dann sprechen wir politisch von kalter Entmietung – in der Hans-Sailer-Straße sogar von trockener Entmietung.“&nbsp;</p>
<p>Diese Taktik wird offensichtlich auch schon von weiteren Immobilienunternehmen in Erfurt kopiert, wie die Stadträtin vertraulichen Gesprächen erfahren hat.</p>
<p>„Die Stadt muss ihre ordnungsrechtlichen, bauaufsichtlichen und sozialen Handlungsmöglichkeiten ausschöpfen. Mieter:innen brauchen Schutz, bevor sie verdrängt werden.“</p>
<p>Das Grundgesetz schützt Eigentum – aber es schützt nicht Verantwortungslosigkeit. Wer in Erfurt Häuser besitzt, trägt Verantwortung für die Menschen, die darin wohnen.“ „Menschen dürfen nicht zwischen Vermieter, Versorger, Verwaltung und Gerichten zerrieben werden, während Eigentümer ihre Pflichten verweigern.“ so Held abschließend: „Nox Capital darf Erfurt nicht als Renditefläche behandeln. Wer Häuser kauft, Mieten kassiert und dann Menschen ohne Wasser, Wärme oder verlässliche Ansprechpartner zurücklässt, bekommt politischen und rechtlichen Widerstand.“ „Die Linke wird nicht zulassen, dass Erfurt das nächste Ziel solcher Praktiken wird. Erfurt gehört den Menschen, die hier wohnen – nicht Firmen, die Häuser kaufen, Mieten kassieren und sich dann wegducken.“</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Soziales</category>
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            <item>
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                <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 16:12:00 +0100</pubDate>
                <title>Bauturbo von Links</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/bauturbo-von-links/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Bauturbo wurde beschlossen! Wir konnten uns mit einigen Änderungen durchsetzen. Unser Ziel ist, dass KOWO und die WBGs noch mehr zu den dominanten Playern in Erfurt werden um so den Mietpreisesteigerungen etwas entgegen zu setzen. #erfurt #wohnungsbau #mietpreisdeckel #bauturbo</p>]]></content:encoded>
                <category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-77530</guid>
                <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 16:02:00 +0100</pubDate>
                <title>Für 6,30€ zur Miete wohnen in Erfurt</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/fuer-630eur-zur-miete-wohnen-in-erfurt/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Miete wohnen für 6,30€ pro m²? In Erfurt? Vielleicht in einem Hühnerstall? Wir kennen da niemanden mit nem Mietvertrag der nicht schon mehrere Jahre alt ist. Ihr? #erfurt #miete #mietendeckel #dielinkehilft #wohnen</p>]]></content:encoded>
                <category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Wed, 18 Feb 2026 13:53:00 +0100</pubDate>
                <title>Erfurter Bauturbo muss Sozialwohnungen im Fokus haben</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/erfurter-bauturbo-muss-sozialwohnungen-im-fokus-haben/</link>
                <author>Karola Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p><strong>„</strong>Die angekündigte Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren im Rahmen eines sogenannten „Bauturbos“ muss einen wichtigen Beitrag zur Entspannung des Erfurter Wohnungsmarktes durch die Fokussierung auf den Sozialwohnungsbau leisten“, fordert die Fraktionsvorsitzende der Linken im Erfurter Stadtrat Karola Stange.&nbsp;</p>
<p>Was in diesem Zusammenhang der zuständige Stadtentwicklungsdezernent Lars Bredemeier vorgeschlagen hat, ist wenig überzeugend. Seine Kritik am Stadtratsbeschluss zur Sozialwohnungsklausel zeigt, dass er offenbar sehr stark die Interessen von Investoren zur Schaffung von hochpreisigem Wohnraum im Blick hat. Der dabei vom Lars Bredemeier erhoffte Effekt, dass dadurch Nutzer preiswerter Wohnungen umziehen und damit Wohnraum für sozial Benachteiligte frei wird, ist nicht nur hoch spekulativ, sondern lässt die konkrete Erfurter Wohnungsmarktsituation unberücksichtigt.&nbsp;</p>
<p>In Erfurt steigen seit Jahren Mieten und Grundstückspreise. Gleichzeitig wächst der Bedarf an bezahlbaren Wohnungen – insbesondere für Familien, Auszubildende, Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Haushalte mit geringem und mittlerem Einkommen. Eine Ursache ist, dass seit 2015 in Erfurt nur 140 neue Sozialwohnungen gebaut wurden, zugleich aber mehr als 1.600 Sozialwohnungen aus der Mietbindung herausgefallen sind. „Eine reine Beschleunigung von Baugenehmigungsverfahren ohne soziale Zielvorgaben würde dieses Problem nicht lösen“, ist die Linkspolitikerin überzeugt. Vielmehr muss der „Bauturbo“ nicht zu einem Turbo für hochpreisige Projekte werden. Stattdessen müssen klare Leitplanken für den Sozialwohnungsbau gesetzt werden.&nbsp;</p>
<p>Die Linke im Stadtrat fordert deshalb den Vorrang für den sozialen Wohnungsbau bei beschleunigten Verfahren, verbindliche Quoten für Sozialwohnungen bei Neubauvorhaben ab zehn Wohnungen, eine aktive Bodenpolitik zur Sicherung bezahlbarer Grundstücke und die Stärkung der KoWo und der Erfurter Wohnungsbaugenossenschaften. Nur wenn öffentliche Förderung, planungsrechtliche Instrumente und soziale Zielsetzungen konsequent miteinander verbunden werden, kann nach Überzeugung der Linken zusätzlicher Wohnraum entstehen, der für breite Teile der Bevölkerung tatsächlich bezahlbar ist.</p>
<p>„Erfurt braucht Tempo – aber mit sozialer Verantwortung. Der Wohnungsmarkt ist kein Selbstzweck, sondern Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge“, betont Karola Stange nochmals. Die Linke im Erfurter Stadtrat ist gern bereit, zur Stärkung des sozialen Wohnungsbaus mit dem Stadtentwicklungsdezernenten zusammenzuarbeiten. Hierzu muss Lars Bredemeier aber seine Blockade gegen die Sozialklausel beim Wohnungsneubau endlich aufgeben. „Der Erfurter „Bauturbo“ muss in erster Linie ein Turbo für sozialen Wohnungsbau sein“, fasst die Fraktionsvorsitzende die Erwartungshaltung der Linke abschließend zusammen.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Stadtratsmitglied Karola Stange</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Soziales</category>
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                <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 15:43:00 +0100</pubDate>
                <title>Nachbarschaftstreffen zum Mietenwahnsinn in der Krämpfervordtadt in Erfurt</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/nachbarschaftstreffen-zum-mietenwahnsinn-in-der-kraempfervordtadt-in-erfurt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das die Mieten steigen merken wir alle. Darum gehen wir raus in die Erfurter Stadtteile, tauschen uns aus und organisieren uns! Vernetzt auch du dich. Schreib uns an. #erfurt #mietendeckel #mietenkampagne #dielinke #dielinkehilft</p>]]></content:encoded>
                <category>öffentliche Veranstaltung</category><category>Parteiveranstaltung</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 15:27:00 +0100</pubDate>
                <title>Gemeinsam gegen Mieterhöhung in Erfurt!</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/gemeinsam-geben-mieterhoehung-in-erfurt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>🏘 Die #Miete hoch, die Heizung streikt und deinem #Vermieter ist das egal? #Nachzahlungen erschlagen dich? Lebensqualität in der #Krämpfervorstadt braucht ein Upgrade? ❤️ Komm zum Nachbarschaftstreffen am 30.1.26 / 18 Uhr in die Jederkann Galerie, Leipziger Platz 9</p>]]></content:encoded>
                <category>öffentliche Veranstaltung</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Wed, 29 Oct 2025 18:06:00 +0100</pubDate>
                <title>Entwurf Stadthaushalt 2026/27 – deutlich ausbaufähig</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/entwurf-stadthaushalt-2026-27-deutlich-ausbaufaehig/</link>
                <author>Karola Stange</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Obwohl die Finanzlage der Stadt Erfurt als stabil und geordnet bewertet werden kann, legt der Oberbürgermeister dem Stadtrat einen Haushaltsentwurf für 2026/27 vor, der massive Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich beinhaltet“, kritisiert die Vorsitzende der Stadtratsfraktion Die Linke, Karola Stange.&nbsp;</p>
<p>Die Linke hat auf einen schriftlichen Appell des Oberbürgermeisters in dieser Woche an die Fraktion, indem der Zusammenhalt in Haushaltsfragen von den Fraktionen eingefordert wird, irritiert reagiert und in einem Antwortschreiben die Forderungen des Oberbürgermeisters zurückgewiesen.&nbsp;</p>
<p>Andreas Horn bitte den Stadtrat letztlich keine Veränderungen an seinem Haushaltsentwurf vorzunehmen und fordert Zustimmung.&nbsp;</p>
<p>Der Stadtrat sollte den Haushalt mitgestalten und mittragen, das ist die Rolle der gewählten Vertreterinnen und Vertreter der Bürgerinnen und Bürger. Bedauerlicherweise werden derzeit nicht alle Finanzbeschlüsse des Stadtrates umgesetzt.&nbsp;</p>
<p>„Dies belastet das Vertrauensverhältnis zum Oberbürgermeister und Finanzdezernenten spürbar“, stellt die Linkspolitikerin klar.&nbsp;</p>
<p>Auch die Verhängung von Bewirtschaftungs- und Personalbesetzungssperren stellen eine Missachtung von Stadtratsbeschlüssen dar.&nbsp;</p>
<p>Trotz steigender Steuereinnahmen, höherer Landeszuweisungen und der drastischen Erhöhung von Gebühren, Entgelten und Eintrittspreisen sind der Oberbürgermeister und sein Finanzdezernent nicht bereit auf 2026/27 auf weitere Kürzungen im Sozial- und Kulturbereich zu verzichten. Erfurt ist eine lebendige Stadt, es müssen Wohnungen gebaut, Kindergärten, Schulen und Straßen saniert werden, auch dafür braucht es Geld und Personal. Die Ausfinanzierung dieser Haushaltsbereiche muss prioritär behandelt werden.</p>
<p>„Zudem setzt der Oberbürgermeister falsche Prioritäten, wenn z.B. zwar für den Karnevalsumzug 190.000 EUR eingeplant aber zugleich um diese Summe die Gelder für die Ortsteile gekürzt werden“, ist Karola Stange empört.</p>
<p>Die Linke will und wird den Haushaltsentwurf des Oberbürgermeisters mitgestalten, spürbar für die Menschen in unserer Landeshauptstadt Erfurt.</p>
<p>„Die Anpassung des Sozialtickets an den gestiegenen Preis für das Deutschlandticket, die Rücknahme der Kürzungen bei den Ortsteilen, Personal und Gelder für den sozialen Wohnungsbau, sind nur einige Forderungen der Linken“, kündigte die Fraktionsvorsitzende an.&nbsp;</p>
<p>Hierfür wird die Linke auch wie in den vergangenen Jahren Finanzierungsvorschläge machen. Diese haben sich in den bisherigen Haushaltsdebatten immer als realistisch und umsetzbar herausgestellt. Die Ablehnungen durch die Verwaltung hingegen waren sehr oft Fehleinschätzung.&nbsp;</p>
<p>Wir erwarten vom Oberbürgermeister ein Umdenken.&nbsp;</p>
<p>„Die durch die Fraktionen beschlossenen Änderungen im Nachtragshaushalt 2025 sind umzusetzen, lautet die klare Forderung der Fraktion Die Linke. Nur dadurch kann der Oberbürgermeister wieder neues Vertrauen schaffen“, so Karola Stange abschließend.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Bildung</category><category>Finanzen</category><category>Jugend</category><category>kommunaler Haushalt</category><category>Kommunales Eigentum</category><category>Kultur</category><category>ÖPNV</category><category>Senioren</category><category>Soziales</category><category>Wirtschaft</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 14:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Krämpf-Fresh 2025</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/kraempf-fresh-2025/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am 13.9. feierte die Krämpfervorstadt ihr Stadtteilfest Krämpf Fresh. Caro Held (Stadtratsfraktion Die Linke) und Markus Zieger (Sprecher der BO Krämpfervorstadt/ Ringelberg) trafen sich, um über Gegenwart und Zukunft des Stadtteils zu sprechen.</p>]]></content:encoded>
                <category>öffentliche Veranstaltung</category><category>Verband</category><category>Bau und Verkehr</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 13:13:29 +0200</pubDate>
                <title>GMV gibt grünes Licht für neues LINKE-Domizil und will Wohnen-Kampagne angehen</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/gmv-gibt-gruenes-licht-fuer-neues-linke-domizil-und-will-wohnen-kampagne-angehen/</link>
                <author>Dr. Steffen Kachel</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag, dem 30.08. trafen sich die Erfurter Linke-Mitglieder, um nach der Sommerpause eine Bestandaufnahme vorzunehmen und die nächsten größeren Aufgaben in den Blick zu nehmen.</p>
<p>Zuerst sprach unsere Landtagsabgeordnete Katja Maurer, das erste Mal als Thüringer Landesvorsitzende. Sie beschrieb noch einmal die Situation auf dem Landesparteitag, die eine schnelle und trotzdem durchdachte Reaktion nötig machte und dazu führte, dass sie sich spontan zur Kandidatur entschloss und mit großem Vertrauen gewählt wurde. Mit Blick auf die Neuaufstellung der Linken nach den Wahlen hob sie nach außen vor allem auf den Ausbau des Charakters einer Kümmererpartei ab, nach Innen auf neue Wege zur gelingenden Integration der neuen wie auch manch gestandener Mitglieder. Wir müssen so arbeiten, so Katja, dass sich alle eingeladen fühlen.</p>
<p>Steffen Kachel gab sodann als Vorsitzender einen Bericht über den Stand der Vorbereitungen für ein neues Linke-Domizil in Erfurt. Die auf der GMV im März gebildete Arbeitsgruppe hat sich entschieden und schlägt ein Ladengeschäft in der Magdeburger Allee vor, dass über eine große Grundfläche, ausreichende einzelne Büroräume und eine funktionale Küche verfügt. Obwohl mit dem Einbau einer behindertengerechten Toilette und verschiedenen kleineren baulichen Maßnahmen noch einiges zu tun bleibt, biete das neue Domizil hervorragende Möglichkeiten, als Linke in der Stadt noch besser wirksam zu werden. <strong>Wichtig ist, dass wir die baulichen Maßnahmen vor allem durch Crowdfunding finanzieren wollen und alle Mitglieder und Sympathisierenden dazu aufrufen, zu spenden!</strong> Nach ausgiebiger und emotionaler Diskussion fasste die GMV ohne Gegenstimme und bei wenigen Enthaltungen den Beschluss, den Schritt in die neuen Räume zu billigen und gab für den Umzug grünes Licht. Der Stadtverband und Katja Maurer und Bodo Ramelow als Mitbetreiber des Büros haben die Hoffnung, dass das neue Büro von ehrenamtlichen Parteimitgliedern und der Öffentlichkeit gut angenommen werden wird.</p>
<p>Schließlich diskutierte die GMV über notwendige politische Aktionen, mit denen die Linke wieder stärker in die Öffentlichkeit kommt. Hierzu wurde der Beschluss gefasst, im Winter eine Kampagne zum Thema Wohnen/Miete durchzuführen. Hierfür soll eine Arbeitsgruppe gebildet werden, für die sich noch aktive Menschen melden können. Wer dort gern mitwirkt, möchte sich bei Carolin Held melden. Hintergrund ist vor allem, dass wir wieder mehr GenossInnen animieren wollen, aktiv zu werden. Das Material kommt vom Bund.</p>
<p>Toll auch, dass unser Baudezernent Matthias Bärwolff an der Diskussion teilnahm und zu aktuellen Problemen im Stadtrat und in der Stadtverwaltung Stellung nahm sowie Fragen der Mitglieder beantwortete.</p>
<p>Viel zu schnell war die Zeit vorbei und beschloss das Schlusswort die Versammlung. Insgesamt war eine gute Stimmung wahrzunehmen, wenn auch sicher mit knapp 80 Mitgliedern nicht die Spitze in der Teilnehmerzahl erreicht wurde.</p>]]></content:encoded>
                <category>Mieten &amp; Wohnen</category>
                
            </item>


            
            <item>
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                <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 12:50:00 +0200</pubDate>
                <title>Erfurt braucht vorrangig neue Sozialwohnungen</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/erfurt-braucht-vorrangig-neue-sozialwohnungen/</link>
                <author>Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Bezahlbarer Wohnraum in Erfurt durch neue Einfamilienhäuser schaffen, so wie dies der Stadtentwicklungsdezernent Bredemeier will, ist aus mehreren Gründen falsch, sozialpolitisch verfehlt und stadtentwicklungspolitisch rückwärtsgewandt", kritisiert die Stadträtin der Linken Carolin Held.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einfamilienhäuser sind die teuerste und flächenintensivste Wohnform überhaupt. Sie beanspruchen enorm viel Fläche, verursachen hohe Erschließungs- und Unterhaltungskosten und bieten gleichzeitig vergleichsweise wenig Wohnraum pro Quadratmeter Grundstücksfläche. "Auf derselben Grundstücksfläche ließen sich deutlich mehr Wohnungen in Geschossbauweise errichten, mit sozialer Durchmischung, bezahlbaren Mieten und sinnvoller Anbindung an den ÖPNV", ist die Linkspolitikerin überzeugt. Für Menschen mit geringen und mittleren Einkommen bis zu 60.000 EUR im Jahr ist das Einfamilienhaus weder beim Bau noch im laufenden Unterhalt eine tatsächliche Option. "Wenn der Stadtentwicklungsdezernent vorgibt, mit dem Neubau von Eigenheimen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, verkennt entweder bewusst die Realität oder betreibt Klientelpolitik", ist Carolin Held überzeugt. Besserverdienende in vergleichbar günstigen Wohnungen mag es im Einzelfall geben, aber keinesfalls in Größenordnungen.</p>
<p>Bei den aktuell hohen Bau- und Grundstückspreisen ist es ein frommer Wunsch, dass über 2.000 Familien, die jetzt in kostengünstigen Mietwohnungen wohnen, sich für ein Eigenheim entscheiden. "Der Mythos vom Eigenheim als Standardlösung bricht faktisch in sich zusammen", ist sich die Stadträtin der Linken sicher.</p>
<p>Anstatt hier vergebens zu hoffen, sollte sich der Stadtentwicklungsdezernent auf die Schaffung von neuem Wohnraum in Geschossbauweise konzentrieren und dabei den Fokus auf den Sozialwohnungsbau richten.</p>
<p>Neue Sozialwohnungen sind schon deshalb nötig, weil jährlich zahlreiche dieser Wohnungen aus der Sozialbindung fallen, der Anteil der Sozialwohnungsberechtigten aber nicht geringer wird.</p>
<p>Es ist auch wenig hilfreich, Gering- und Besserverdienende gegeneinander auf dem Wohnungsmarkt auszuspielen und damit vom eigentlichen Versagen der städtischen Wohnraumpolitik abzulenken. Nicht die Menschen und Familien mit mittlerem Einkommen sind schuld daran, dass günstiger Wohnraum fehlt, sondern eine Stadtpolitik, die nicht verhindert hat, dass die Grundstücksflächen zur Ware wurden, das Gemeinwohlinteressen den Verwertungsinteressen unterordnet und die Vermieterinteressen als vorrangig galten.</p>
<p>Jüngstes Beispiel ist der neuer Erfurter Wohnspiegel. Der ist eindeutig vermietergeprägt und die Folge der vernachlässigten Investitionen in kostengünstigen Wohnraum und in Sozialwohnungen. Die aktuelle Konkurrenz um Wohnraum ist nicht die Folge individuellen Fehlverhalten, sondern das Resultat politischer und unternehmerischer Fehlentscheidungen. Und diese Entwicklung verschärft sich durch neue Einfamilienhaussiedlungen, denn die bedienen vor allem obere Einkommensgruppen und lösen kein einziges strukturelles Wohnungsproblem.</p>
<p>Aber auch ökologisch ist diese Strategie des Stadtentwicklungsdezernenten ein Desaster: Neue Eigenheimstandorte führen zu einer weiteren Versiegelung wertvoller Böden, der Förderung von Pendelverkehren und einer klimaschädlichen Bauweise. Während andere Städte Flächen sparen, Innenentwicklung priorisieren und klimagerechte Quartiere fördern, wird in Erfurt auf ein Modell aus den 90ern gesetzt. Das konterkariert auch lokale Klimaziele massiv.</p>
<p>Wer bezahlbaren Wohnraum in Erfurt schaffen will, muss:</p>
<p>- den kommunalen Wohnungsbau stärken,</p>
<p>- klare Quoten für sozialen Wohnraum setzen, - Boden gemeinwohlorientiert sichern (z. B. durch Erbpacht), - Baugenossenschaften fördern, - und städtische Investitionen dorthin lenken, wo sie tatsächlich für Entlastung sorgen.</p>
<p>"Ein sozial gerechtes, ökologisch tragfähiges und zukunftsfestes Erfurt entsteht nicht durch neue Einfamilienhaussiedlungen auf der grünen Wiese oder auf wertvollem, gesundem Ackerboden, sondern durch innovativen Geschosswohnungsbau auf Brachflächen und zur Schließung von Baulücken", so Carolin Held abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Kommunales Eigentum</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 11:21:00 +0200</pubDate>
                <title>Ein Jahr Andreas Horn – ernüchternde Bilanz</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/ein-jahr-andreas-horn-ernuechternde-bilanz/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Ein Jahr nach Amtsantritt von Oberbürgermeister Andreas Horn ist von seinen vollmundigen Ankündigungen kaum etwas übrig geblieben“, kritisiert die Stadtratsfraktion DIE LINKE. Erfurt.</p>
<p>Der neu gewählte Erfurter Oberbürgermeister Andreas Horn hat selbst ein Programm für die Zeit nach der Amtsübernahme veröffentlicht und in dem Zusammenhang verkündet, dass er nur Dinge verspricht, die er auch umsetzen kann.</p>
<p>Zwar wurden einzelne Maßnahmen wie eine digitale Bürgersprechstunde und der Seniorenpass eingeführt, letzterer allerdings kaum unterscheidbar vom Familienpass, dafür aber mit Mehrkosten von 400.000 Euro.</p>
<p>Gleichzeitig wurden Gebühren für Abwasser, Abfall, Straßenreinigung, Nahverkehr und kommunale Einrichtungen teils drastisch erhöht.</p>
<p>Besonders problematisch ist die freiwillige Einführung der Umsatzbesteuerung städtischer Leistungen – zwei Jahre vor dem gesetzlich vorgeschriebenen Termin. „Das verteuert städtische Angebote für alle, ohne jeden Vorteil für die Stadt, denn die eingenommene Steuer muss komplett abgeführt werden“, kritisiert Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Der zusätzliche bürokratische Aufwand verursacht sogar neue Kosten. „Diese Finanzpolitik ist konzeptlos und bürdet den Erfurter: innen unnötige Belastungen auf – und das bei hohen Überschüssen der vergangenen Jahre“, so die Stadträtin weiter.</p>
<p>Versprechen, wie eine kostenlose Parkstunde blieben bisher folgenlos. Statt dringende Personalprobleme in Bau- und Verkehrsämtern anzugehen, wurden neue Beauftragten Stellen geschaffen, deren Wirkung bisher unklar bleibt.</p>
<p>Auch die geplante Videoüberwachung auf dem Anger sei „politischer Aktionismus statt kluger Stadtpolitik“, so Karola Stange. Statt Überwachung fordert die Fraktion mehr Präsenz von Polizei und Sozialarbeit im öffentlichen Raum.</p>
<p>Besonders kritisch: Die Wohnungsnot verschärft sich und der Oberbürgermeister schweigt zur Umsetzung wirksamer Maßnahmen. Während die KOWO investieren will, wird sie von der Verwaltung und der CDU im Stadtrat ausgebremst.</p>
<p>Auch beim Klimaschutz und in der Verkehrspolitik bleibt&nbsp; Andreas Horn blass. Eine konsequente Mobilitätswende ist nicht erkennbar, stattdessen werden Parkplätze versprochen, während ÖPNV-Preise steigen. Von einem echten städtischen Klimaplan fehlt bislang jede Spur.</p>
<p>„Die Stadt braucht Lösungen, keine Symbolpolitik. Wir erwarten vom Oberbürgermeister, dass er endlich die zentralen Herausforderungen angeht – von der Personalgewinnung bis zum sozialen Wohnungsbau, von bezahlbarer Mobilität bis zu wirksamem Klimaschutz“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende&nbsp; abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Stadtratsmitglied Karola Stange</category><category>kommunaler Haushalt</category><category>Soziales</category><category>Umwelt</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Sat, 19 Jul 2025 12:35:00 +0200</pubDate>
                <title>Beratung und Unterstützung: Die Linke hilft in Erfurt</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/beratung-und-unterstuetzung-die-linke-hilft-in-erfurt/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Linke hilft bietet eine kostenfreie Sozialberatung zu ALG I, Bürgergeld, Wohngeld, Miete u.v.m. Wir unterstützen beim Ausfüllen von Anträgen u.a. Wir vermitteln weiter an professionelle Beratungsstellen &amp; begleiten bei Behördengängen. Die Linke hilft jeimmer am 3. Donnerstag des Monats von 17-19 Uhr im Linkskontakt – Johannestr. 49. Achtung: keine Rechtsberatung (erfolgt nur durch Anwält:innen)!</p>]]></content:encoded>
                <category>öffentliche Veranstaltung</category><category>Aktuelles</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Soziales</category>
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                <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 20:44:00 +0200</pubDate>
                <title>Erfurter Wohnungsmarkt braucht konkrete Impulse</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/erfurter-wohnungsmarkt-braucht-konkrete-impulse/</link>
                <author>Paul Gruber &amp; Carolin Held</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Den vielen Worten und Erklärungen zur Entwicklung des Erfurter Wohnungsmarktes müssen nun endlich auch erste konkrete Maßnahmen folgen und hier wird die Linke im Erfurter Stadtrat aktiv werden, informiert Carolin Held, Wohnungspolitische Sprecherin der Linken Fraktion im Erfurter Stadtrat.</p>
<p>So fordert die Linke eine Kapitalzuführung zur KOWO, damit diese das Wohnungsbauvorhaben am Johannesplatz (Johann II) umsetzen kann. Hierfür sind 10 Mio. EUR notwendig. Dieses Geld ist kein verlorener Zuschuss, sondern letztlich für die Stadt eine Kapitalanlage, die es durch ein höheres Eigenkapital der KOWO ermöglicht, dieses Wohnungsbauvorhaben auch umzusetzen. „Eine solche Kapitalanlage ist sinnvoll, rentabel und stärkt den Erfurter Wohnungsmarkt“, begründet Paul Gruber, Mitglied im Stadtentwicklungsausschuss, die Initiative der Linken. Die 10 Mio. EUR hat die Stadt aktuell in einer Rücklage vorhanden. Diese Rücklage, die sich aktuell auf rund 22 Mio. EUR beläuft, muss auf Forderung der Kommunalaufsicht ohnehin aufgelöst werden.</p>
<p>Des Weiteren fordert die Linke eine fortlaufende Analyse des Erfurter Wohnungsmarktes, um schneller und flexibler auf Entwicklungen reagieren zu können. Der zuständige Fachausschuss hat diesem Vorschlag zugestimmt. Endgültig entscheidet der Stadtrat am 25. Juni 2025 darüber.</p>
<p>„Der Vorschlag der Verwaltung, diese Analyse im angekündigten Wohnungsmasterplan vorzunehmen, ist aus Sicht der Linken nicht effizient, weil die Analyse periodisch aktualisiert werden muss und dies als Bestandteil eines Masterplanes nicht umsetzbar ist“, erläutert Gruber.</p>
<p>Zudem fordert Die Linke ein Konzept für die Schaffung barrierefreier Wohnungen. Eine Analyse hat ergeben, dass in Erfurt in den nächsten zehn Jahren ca. 8.000 zusätzliche barrierearme und -freie Wohnungen geschaffen werden müssen.</p>
<p>„Diese Herausforderung muss zwingend im Wohnungsmasterplan einen besonderen Stellenwert bekommen“, ist Frau Held überzeugt. Auch hier empfiehlt der Fachausschuss dem Stadtrat Zustimmung.</p>
<p>Es ist zu befürchten, dass das Ziel des zuständigen Dezernenten Lars Bredemeier, jährlich 3.000 neue Wohnungen und die in einfacher Bauausführung zu schaffen, die notwendige Anzahl barrierearmer und -freier Wohnungen nicht ausreichend berücksichtigt. „Als Linke haben wir deshalb diese Wohnungsform als Schwerpunkt definiert und erwarten die Umsetzung im Wohnungsmasterplan, so Paul Gruber abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Stadtratsmitglied Paul Gruber</category><category>Inklusion</category><category>KOWO</category><category>Soziales</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 14:25:00 +0200</pubDate>
                <title>&quot;Schrottimmobilien&quot; stärker in den Fokus nehmen</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/schrottimmobilien-staerker-in-den-fokus-nehmen/</link>
                
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>"Nach 35 Jahren muss die Erfurter Stadtverwaltung die sogenannten ‚Schrottimmobilien‘ stärker in den Fokus nehmen und dabei die Möglichkeiten des Baugesetzbuches nun endlich konsequent anwenden“, fordert Carolin Held, Wohnungspolitische Sprecherin, im Namen der Linken Stadtratsfraktion. Hierzu hat Die Linke in den Stadtrat einen Antrag eingebracht, über den der Stadtrat am 25. Juni 2025 entscheidend wird.</p>
<p>In dem Antrag wird die Stadtverwaltung aufgefordert, stärker als bisher, über die sogenannten Baugebote nach § 176 BauGB auch auf die Beseitigung der Schrottimmobilien einzuwirken. „Diese leerstehenden und dem Verfall preisgegebenen Gebäude beeinflussen das Stadtbild negativ und sind zudem vandalismusanfällig“, begründet Frau Held die Initiative der Linken.</p>
<p>Das Baugesetzbuch ermöglicht bei solchen Immobilen eine Enteignung mit Entschädigung, wenn der Eigentümer nicht selbst in einer vorgegeben Zeit handelt und die Immobilie wieder baulich nutzt. Die Entschädigung betrifft dann aber nur den Bodenwert. Nach dem Eigentumserwerb durch die Stadt, kann die betroffene Immobilie entweder durch die Stadt selbst baulich genutzt oder an andere Investoren verkauft werden. Andere Kommunen, so z.B. Gotha haben damit gute Erfahrungen gemacht.</p>
<p>2022 waren die Schrottimmobilen bereits Gegenstand im Stadtrat. Damals erklärte der Oberbürgermeister, im Dialogverfahren mit den Eigentümern die Problematik lösen zu wollen. „Nach drei Jahren müssen wir leider einschätzen, dass dieses Dialogverfahren keinen Erfolg hatte und deshalb muss die Stadtverwaltung ihre Strategie ändern“, erklärt die Wohnungspolitikerin.</p>
<p>Alternativ hätte die Stadt seit 1. Januar 2025 für solche nicht genutzte Immobilien eine Grundsteuer C erheben können. Die Linke hatte deren Einführung angeregt. Doch auch hier blockiert die Stadtverwaltung und begründet dies mit fehlenden Personal und angeblich der nicht ausreichender Anzahl betroffener Grundstücke. „Anstatt nach Blockadegründen zu suchen, sollte der Oberbürgermeister darauf drängen, dass seine Verwaltung lösungsorientiert agiert“, bemerkt Carolin Held abschließend.</p>]]></content:encoded>
                <category>Pressemitteilungen</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <pubDate>Thu, 29 May 2025 12:20:00 +0200</pubDate>
                <title>Für eine bessere Wohnsituation in Erfurt</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/fuer-eine-bessere-wohnsituation-in-erfurt/</link>
                <author>Carolin Held &amp; Paul Gruber</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wir wollen Wohnraum schaffen. Dafür bringen wir 2 Anträge in den Stadtrat ein. Mit Johann II wollen wir die KOWO befähigen am Johannesplatz Wohnraum zu schaffen. Der Wohnungsmarktbericht soll uns über die Entwicklungen am Wohnungsmarkt auf dem laufenden halten. #wohnungsbau #erfurt #kowo</p>]]></content:encoded>
                <category>Anträge</category><category>Stadtratsmitglied Carolin Held</category><category>Stadtratsmitglied Paul Gruber</category><category>Finanzen</category><category>kommunaler Haushalt</category><category>KOWO</category><category>Soziales</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category>
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                <guid isPermaLink="false">news-73687</guid>
                <pubDate>Sat, 10 May 2025 17:54:00 +0200</pubDate>
                <title>Deutsche Wohnen enteignen!</title>
                <link>https://www.die-linke-erfurt.de/mieten/detailansicht/news/deutsche-wohnen-enteignen/</link>
                <author>Bodo Ramelow</author>
                <description></description>
                <content:encoded><![CDATA[<p>Mieten deckeln und gierige Konzerne enteignen!</p>
<p>#mietendeckel #deshalbdielinke</p>]]></content:encoded>
                <category>öffentliche Veranstaltung</category><category>Parteiveranstaltung</category><category>Mieten &amp; Wohnen</category><category>Soziales</category>
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