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Foto: Sascha Blank

Karola Stange

89,7% mehr für Schulsozialarbeit in Erfurt

"Schule ist mehr als der Lehrplan.", so Karola Stange, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. im Stadtrat Erfurt und direkt gewählte Landtagsabgeordnete.

89,7% mehr für Schulsozialarbeit in Erfurt - ein großer Schritt hin zu einer vollständigen Ausstattung aller Schulen mit Schulsozialarbeit und damit multiprofessionellen Teams an den Schulen in Erfurt brachte der Änderungsantrag zum Haushalt 2020 des Landes, welcher durch die Fraktion DIE LINKE in den Thüringer Landtag eingebracht und beschlossen wurde. „Durch den Änderungsantrag der Fraktion DIE LINKE können die Schulen in Erfurt ab 2020 mit 2.815.361€ für Schulsozialarbeit rechnen. Das sind 1.331.133€ bzw. 89,7% mehr als 2019. Dies wurde erreicht, indem die Fraktionen DIE LINKE, SPD und B90/ Die Grünen in den Haushaltsverhandlungen zusätzliche 10,1 Millionen Euro durchsetzten.“ betont Karola Stange zum Jahreswechsel.

Die Landesförderung von 2019 mit 1.484.228€ wurde einerseits mit 27.102€ bzw. 1,8% für Tarifsteigerungen und Sachkostensteigerungen aufgestockt. Zusätzlich erhält die Landeshauptstadt 1.304.031€ um z.B. auch in Grundschulen und bei freien Schulen neue Stellen für Schulsozialarbeit finanzieren zu können. Damit können bis zu 23 neue und zusätzliche Vollzeitstellen finanziert werden.

„Der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schulen beschränkt sich nicht nur auf die Vermittlung des Lehrplanes. Gerade durch Schulsozialarbeit werden Probleme und Herausforderungen wie Drogen, Mobbing und Gewalt, Schulverweigerung und die Entwicklung eines demokratischen Schulklimas aktiv angegangen. Schulsozialarbeit wird als kommunale Aufgabe durch das Land seit gut 10 Jahren aktiv unterstützt. Ich freue mich das wir als Fraktion eine Verdoppelung erreichen konnten und appelliere an die demokratischen Fraktionen im Landtag, keine Blockadehaltungen für eine progressive Landespolitik aufzubauen, welche zu Lasten der Kommunen und guter Bildung gehen würde.“ so die Sozial- und Kommunalpolitikerin Karola Stange.