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Karola Stange

Ja zu Maßnahmen, nein zu Sonntagsöffnungszeiten

Foto: Sascha Blank

DIE LINKE Fraktion unterstützt die städtischen Maßnahmen, um die Bevölkerung zu schützen. Die wichtigste Aufgabe ist der gesundheitliche Schutz der Erfurter Bevölkerung. Wir begrüßen daher das erarbeiten und konsequente umsetzen der Katastrophenpläne durch Bürgermeisterin Anke Hofmann-Domke.

Nicht nachvollziehen können wir jedoch, dass mit Weisung des Oberbürgermeisters Sonntagsöffnungszeiten erlaubt werden sollen. Vor dem Hintergrund der bereits in den letzten Tagen massiven Steigerung der Belastungen der Verkäuferinnen und Verkäufer ist ein solcher Schritt auch nicht zumutbar.

Dazu äußert sich Karola Stange: "Auch in einer Notlage gilt für DIE LINKE, dass der Schutz der Mitarbeiter und Mitarbeiter in den Verkaufseinrichtungen wichtig ist. Wer bis zu 6 Tage in der Woche durchgearbeitet hat, braucht auch Zeit um sich zu erholen und mit der Familie."

DIE LINKE hat sich immer gegen Sonntagsarbeit gewandt, darum ist auch im Erlass der Landesregierung vom 19.3.2020 keine Rede davon. Die politische Zielstellung der LINKEN ist immer gewesen: Keine Aushöhlung des Verbots der Sonntagsarbeit!"

Überstunden haben sich bereits jetzt massiv angehäuft und diese werden weiter anwachsen. DIE LINKE appelliert an die Nahversorger ohne Tarifvertragsbindung, dass die Absicherung und Finanzierung der Überstunden garantiert ist und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht die Leidtragenden sind.