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ROT ist der 1. MAI

Die Corona-Krise lässt Demozüge, rote Nelken und Luftballons vermissen. Die Gesundheit und Sicherheit aller steht an oberster Stelle.

DIE LINKE versprüht mittels Standdemo ein Hauch vom 1.Mai. Verlesen werden die geltenden Hygienevorschriften und das Bekenntnis aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer Covid-19-symtomfrei zu sein.

Es folgen mehrere Redebeträge von Partei- und Fraktionsvorsitzender Susanne Hennig-Wellsow, den Stadträtinnen Luise Schönemann und Katja Maurer, der Werkstatträtin Nancy Frind und von Schulleiter Falko Stolp.

 „Die Krise wird die Verwerfung in der Gesellschaft deutlicher machen.“, erklärt Falko Stolp. Ein Beispiel dafür sei das „Homeschooling“. Es gibt Kinder die Aufgrund guter technischer Voraussetzungen gut mit den derzeitigen Rahmenbedingungen des Lernens zurecht kämen. Kinder aus sozial schwache Haushalte würden jedoch weiter abgehängt. „Wir brauchen ein bedingungsloses Grundeinkommen und ein sozial gerechteres Schulsystem!“, appelliert Stolp kämpferisch.

Als Stadträtin Katja Maurer an das in Folie gehüllte Mikrofon tritt, erinnert sie an den vergangenen 1.Mai 2019, als 15.000 Menschen auf die Straße gingen um gegen Rassismus, Ausgrenzung und Recht Hetze zu demonstrieren. Sie bedankt sich bei allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die jetzt in der Krise so viel für uns alle, für die Gesellschaft leisten. „Danke, den Kassiererinnen und Kassierern, Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten, Polizistinnen und Polizisten , den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Katastrophenschutzes, den Ordnungskräften,... Danke, dass Sie für uns da sind!“, betont Maurer.“Sie haben das Recht auf gute Löhne! Und dafür lohnt es zu Kämpfen.“, Katja Mauer abschließend.

Luise Schönemann setzt auf Poesie, um die Ungleichheit zu beschreiben, welche die Corona-Pandemie verschärft, während Nancy Frind leidenschaftlich fordert, die Menschen mit Behinderung nicht zu vergessen.

Den Bogen zur Landespolitik spannt Susanne Hennig-Wellsow und resümiert: „Es ist richtig und wichtig, dass wir heute hier stehen!“