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Rene Kolditz

Über das Nettelbeckufer nicht mit der Brechstange entscheiden

Die Diskussionen zur Umbenennung des Nettelbeckufers haben inzwischen einen sehr emotionalen und konfrontativen Charakter angenommen. Um den Druck aus der Diskussion zu nehmen und wieder Lösungs- und Kompromissorientiert an dem Anliegen abreiben zu können beantragen die Fraktionen DIE LINKE, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mehrwertstadt Erfurt einen moderierten Runden Tisch in dieser Angelegenheit.

Der Runde Tisch soll den Dialog und eine differenzierte Auseinandersetzung in einer Atmosphäre des Einander zuhörens ermöglichen um gemeinsam in einem moderierten Prozess Lösungsvorschläge zu entwickeln. "Im letzten Jahr waren die angedachten Beteiligungsformate pandemiebedingt nicht durchführbar. Für dieses Jahr sollte dies aber umsetzbar sein. Vielleicht auch digital gestützt", merkt Tina Morgenroth (Mehrwertstadt Erfurt) an.

Vor diesem Hintergrund haben sich die drei Fraktionen entschieden, den ursprünglichen Antrag auf Umbenennung des Nettelbeckufers zurückzuziehen.

„Wie die letzte Sitzung des Ausschuss für Bildungen Kultur deutlich gezeigt hat, besteht noch Informations- und Gesprächsbedarf zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen. Ebenso wurde deutlich, dass auch unter den Fraktionen Uneinigkeit darüber herrscht, wie man den Erwartungen gerecht werden kann,“ so Rene Kolditz (kulturpolitischer Sprecher DIE LINKE).

"Wir legen unseren Fokus damit ganz klar auf die Einrichtung eines Runden Tisches und laden nochmals alle Fraktionen herzlich ein, sich diesem Weg anzuschließen, und so auch aktive Bürger*innenbeteiligung zu ermöglichen", so David Maicher (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) abschließend.

Der Stadtrat behandelt die Drucksache (0051/21) zum Runden Tisch in der kommenden Sitzung.

 

Fraktion DIE LINKE
Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Fraktion Mehrwertstadt Erfurt