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Karola Stange

Hilfe für Menschen in Notlagen – aktiv gegen Wohnungslosigkeit in Erfurt

Foto: Sascha Blank

Mehr als eine Million Menschen in Deutschland haben keine Wohnung. Das sagen zumindest Schätzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe. Auch in Thüringen sind zwischen 5.000 und 6.000 Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen, so die Schätzungen. Doch genau weiß das auch in Erfurt niemand, da es bisher keine belastbaren Erhebungen dazu gibt. Das und auch die vorgehaltenen Hilfestrukturen sollen sich nun ändern. 

Es gibt einige städtische und kirchliche Notunterkünfte und Hilfen, doch ausreichend sind diese nicht.

In der Landeshauptstadt Erfurt leben mit Stand Juli 2020 offiziell 185 Personen ohne gesicherten Wohnraum, darunter 56 Kinder unter 17 Jahren, 67 Frauen und 62 Männer. Die Dunkelziffer ist vermutlich deutlich höher.

"Wir brauchen spezifische Hilfen und Visionen für ein aktives Vorgehen, gegen Wohnungslosigkeit in Erfurt.", so Karola Stange, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Erfurter Stadtrat. Mit dem Beschluss "Aktionsplan Wohnungslosigkeit" hat die Fraktion DIE LINKE erreichen können, dass man sich seitens der Stadtverwaltung mit den Problemen der wohnungslosen Menschen in Erfurt beschäftigt,  nach Anregungen und Lösungen sucht und konkrete Ideen zur Umsetzung von möglichen Hilfen erarbeitet.

"Eine Stadt wie Erfurt braucht eine moderne und vielfältige Wohnungshilfe.", so Konstantin Fuchs, sachkundiger Bürger für die Fraktion DIE LINKE. Erfurt im Sozialausschuss des Erfurter Stadtrates.

Auf Grundlage des Beschlusses "Aktionsplan Wohnungslosigkeit" wird bedarfs- und problemorientiert nach adäquate Lösungen gesucht werden.

Die Stadtverwaltung wird zukünftig regelmäßig Auskünfte dazu erteilen, wie es um die Entwicklungen der Wohnungsnotfälle bestellt ist und welche der schon vorgeschlagenen Änderungen umgesetzt werden. Innovative Projekte können so in Erfurt auf den Weg gebracht werden. "Vorstellbar wäre beispielsweise der Aufbau eines Housing First Programms, über das wir Obdachlose direkt mit Wohnraum versorgen und niedrigschwelligen Hilfen vor Ort anbieten.", erklärt Konstantin Fuchs.

Ein erster Schritt ist getan um wohnungslosen Menschen in Erfurt zu helfen. "Die Fraktion DIE LINKE im Erfurter Stadtrat wird auch weiterhin aktiv daran arbeiten, dass Menschen in Not in Erfurt nicht vergessen werden und in akuten Krisen passende Hilfen angeboten werden.", so Karola Stange abschließend.


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