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Rene Kolditz

Schaffung einer Arbeitsförderungs- und Beschäftigungsgesellschaft „Kultur und Kreativwirtschaft“

Foto: Sascha Blank

DIE LINKE. Fraktion im Erfurter Stadtrat setzt sich dafür ein, dass Akteure aus dem Bereich der Kultur und Kreativwirtschaft eine temporäre sozialversicherungspflichtige Tätigkeit in einer Arbeitsförderungs- und Beschäftigungsgesellschaft erhalten und ihnen so der Neustart nach der Corona-Krise schrittweise erleichtert wird.

Dazu Rene Kolditz, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion: "Es ist wichtig, dass die Künstlerinnen und Künstler während der Tätigkeit in der Gesellschaft nicht einfach geparkt werden, sondern dass sie berufliche Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen absolvieren und Konzeptentwicklungen betreiben können." Die Finanzierung wird dabei unter Hinzuziehung der Bundesagentur für Arbeit, des Jobcenter Erfurt, des Freistaates Thüringen und der Stadt Erfurt, weiteren Finanzierern von Kultur und Kreativwirtschaft sowie dem Einsatz städtischer Finanzmittel, die bisher im Bereich „Kultur“ geplant aber wegen der Beschränkung des öffentlichen Lebens nicht verausgabt werden konnten, realisiert. Auch die Umschichtung derzeit nicht besetzter freier Stellen im Stellenplan 2020 und die Anmietung von Kulturräumen und Räumen der Kreativwirtschaft muss dabei mitgedacht werden.

"Der Bereich Kultur und Kreativwirtschaft ist massiv von den ordnungspolitischen Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise betroffen. Die Akteure verfügen oft kaum über Rücklagen und Eigenkapital für die Überbrückung der Betätigungsuntersagung und -einschränkung. Andererseits ist die Kulturlandschaft der Stadt von dem Potenzial und Kulturschaffenden und den Akteuren der Kreativwirtschaft geprägt. Dieses Potenzial darf nicht verloren gehen", so Rene Kolditz weiter.

Unser Ziel muss es sein, die Kulturschaffenden durch die Zeit der Beschränkung des öffentlichen Lebens und die sich anschließenden Phase des Wiederaufbaus zu begleiten.

"Nicht zuletzt kann dieses Projekt Imageschäden, die entstehen würden, wenn die Betroffenen mit ihren Potenzialen und Fähigkeiten der Kulturszene und der Kreativwirtschaft in Erfurt verloren gehen würden, vermeiden", so Rene Kolditz abschließend.


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