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Steffen Kachel

Mahnung der Opfer des Faschismus höchst aktuell

Steffen Kachel (DIE LINKE. Erfurt)

Zur traditionellen Gedenkveranstaltung kamen auch in diesem Jahr am zweiten Sonntag im September Menschen aus verschiedenen politischen Parteien und Richtungen auf dem Hauptfriedhof zusammen. Gemeinsam mit dem Verband der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) gedachten Vertreter der Stadtratsfraktionen von CDU, SPD, LINKE und Bündnis 90/Die Grünen sowie eine Reihe von Erfurterinnen und Erfurtern der nach der Befreiung von NS-Diktatur und Krieg geprägten Losung: „Niemals wieder“. Ebenfalls gedachte man des engagierten Erfurter Antifaschisten Pfarrer Paul Metzner, der im August verstorben ist, und dem die Erinnerungsarbeit viel verdankt. In der Gedenkrede erinnerte der Stadtvorsitzende der LINKEN, Dr. Steffen Kachel, an den Beginn des Gedenktages nach 1945 und rief dazu auf, die Mahnung der Opfer von damals durch die Stärkung der Demokratie heute im Alltag zu beantworten. Es gelte, genau hinzuschauen, wo immer rechten Kräften und Gedanken Raum gegeben werde. In diesem Zusammenhang kritisierte er aus aktuellem Anlass scharf die entgegenkommende Genehmigungspraxis für rechte Veranstaltungen durch Mitarbeiter des Erfurter Ordnungsamtes.

Hier die Rede vom Stadtvorsitzenden Steffen Kachel zur Gedenkfeier am 9.9.2018.