1.Mai 2014 erinnert kraftvoll an offene Forderungen

Mit ihren Hauptforderungen „Gegen Hungerlöhne und Leiharbeit“ und „Militärstrukturen auflösen – Logistikzentren schließen“ nahm die Erfurter LINKE an der traditionellen Maidemonstration in Erfurt teil. Zustimmung zu den Forderungen nach einem armutsfesten Mindestlohn, der deutlich jenseits von 8.50 Euro angesiedelt sein muss. Keine Zustimmung zur Verzögerungstaktik und zur Ausnahmen-Politik, wie sie von Seiten der amtierenden Bundesregierung betrieben wird. In einer emotionalen Rede hatte LINKE-Bürgermeisterin Tamara Thierbach zu Beginn des Umzuges darauf verwiesen, dass Erfurt mit den Einkommens- und Arbeitsverhältnissen bei Zalando und anderen Unternehmen der Logistikbranche seine Hausaufgaben genau vor der Haustür hat. Auf Bundesebene muss angesetzt werden, um Leiharbeit und Befristung zurückzudrängen, denn die Positionen von Gewerkschaften und Betriebsräten wurde dadurch in den letzten Jahren absichtlich geschwächt. In diesen Kämpfen steht die LINKE fest an der Seite der Beschäftigten, auch weil sie weiß, dass viele Sozialstandards vom Ausgang dieser Auseinandersetzungen abhängig sind.In der Podiumsdiskussion auf der großen Bühne vertrat Gabi Zimmer diese Positionen auch explizit mit Bezug auf Europa, wobei sie auch die gegenwärtige Außenpolitik der EU als von den Interessen des großen Geldes diktiert kennzeichnete. Die Interessen und die Ideale der Menschen in der EU sehen anders aus!