Erklärung SV Erfurt zu Angriffen auf Bodo
Der Stadtvorstand DIE LINKE Erfurt weist Angriffe gegen unseren direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Bodo Ramelow aus den Reihen einiger Gliederungen des linksnahen Jugendverbandes [’solid] zurück.
Bodo Ramelow wurde Anfang 2025 mit großer Unterstützung für eine Bundestagskandidatur im Wahlkreis Erfurt-Weimar nominiert, weil er in Thüringen seit mehr als 30 Jahren linke Werte lebt und gesellschaftlich stärkt: er war als gewerkschaftlicher Interessenvertreter gegen die Abwicklung von Beschäftigten und als Unterstützer des Protestes gegen die Schließung des Kalibergwerks in Bischofferode, als Mitinitiator des Wehrmachtsdeserteurs-Denkmals in Erfurt, als Mitautor der Erfurter Erklärung gegen die Regierung Kohl 1998, als Teilnehmer von Aktionen gegen das Anwachsen des Faschismus und in vielfältiger anderer Weise aktiv. 10 Jahre stand er an der Spitze einer Regierung, die in der Flüchtlingspolitik, in der Bildung und im Sozialen um Alternativen zum kapitalistischen Normalbetrieb gekämpft hat.
Ausgerechnet Bodo Ramelow den Einsatz für linke Ziele abzusprechen, ist vollkommen weltfremd und wird von uns scharf zurückgewiesen. Zudem kritisieren wir, wenn politische Positionen bewusst verkürzt oder falsch dargestellt werden. Wir fordern dazu auf, als solidarische Partei auch eine solidarische Kultur nach innen zu leben. Unterschiede in den politischen Ansichten und Ansätzen sind Grundlage einer pluralistischen Linken, wo es Kritik oder Unverständnis gibt, sollte nicht zuerst um sich geschlagen, sondern gefragt und gesprochen werden.
