Keine rechtsextreme Stimmungsmache in der Ulan-Bator-Straße!
Am 12.09. will die NPD einen Infostand in der Ulan-Bator-Straße 60-63 abhalten. Dort werden derzeit einige Wohnungen saniert, in die im nächsten Jahr möglicherweise Bürgerkriegsflüchtlinge einziehen sollen. Die NPD will diese Planung nicht zum ersten Mal als Mittel nutzen, um ihre Hetze gegen Flüchtlingen und sozial benachteiligte Menschen voranzutreiben.
Der Spitzenkandidat der NPD Thüringen, Patrick Wieschke, will dort einen Redebeitrag halten. Der vorbestrafte Politiker war 2000 Anstifter eines Bombenanschlags auf einen türkischen Imbiss wofür er fast 3 Jahre in Haft saß. (Quelle: Thüringer Allgemeine vom 17. Januar 2002, Kyffhäuserausgabe) Zudem gibt es gegen ihn Vorwürfe wegen möglichen Kindesmissbrauchs. (Siehe hierzu SpiegelOnline: bit.ly/1ACjCJV)
Die LINKE-Direktkandidatin Karola Stange (Erfurt Nord) spricht sich entschieden gegen die fremdenfeindliche Hetze der NPD aus und betont:
"Wir müssen alle gemeinsam deutlich zeigen, dass es bei uns in Erfurt keinen Platz für Rassismus und Antisemitismus gibt. Wir wollen eine bunte Stadt, die hilft, wenn Hilfe nötig ist, besonders auch im Erfurter Norden" - Karola Stange


