Mieten und Leben in der Krämpfervorstadt
Diskussion im Rahmen der Mietenkampagne der LINKEN Erfurt mit Stadträtin Carolin Held und Frank Warnecke (Mieterverein, SPD)
Die Krämpfervorstadt befindet sich im Wandel. Steigende Mieten, fehlende Grün- und Freiflächen sowie der Neubau der ICE City verändern den Stadtteil zunehmend. Viele Anwohnerinnen und Anwohner blicken mit Sorge auf diese Entwicklung und fragen sich, wie bezahlbares Wohnen und eine hohe Lebensqualität auch in Zukunft gesichert werden können.
Vor diesem Hintergrund lädt DIE LINKE im Rahmen ihrer Mietenkampagne
am Donnerstag, den 30. Januar 2026, um 18:00 Uhr
zu einem Nachbarschaftstreffen in die Jederkann Galerie, Leipziger Platz 9, ein.
Unter dem Titel „Mieten und Leben in der Krämpfervorstadt" soll gemeinsam mit den Menschen vor Ort über die aktuellen Herausforderungen und konkrete politische Handlungsoptionen diskutiert werden. Die Veranstaltung ist Teil der stadtweiten Mietenkampagne der Die Linke Erfurt, mit der die Partei steigende Wohnkosten, Verdrängung und profitorientierte Stadtentwicklung öffentlich thematisiert und politischen Druck aufbaut.
Als Diskussionsteilnehmende sind eingeladen:
- Carolin Held, Stadträtin der Partei Die Linke
- Frank Warnecke, Vertreter des Mietervereins und Mitglied der SPD
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Fragen wie:
- Wie lassen sich steigende Mieten begrenzen und Verdrängung verhindern?
- Welche Auswirkungen hat der Neubau der ICE City auf die Krämpfervorstadt?
- Wo fehlen Grünflächen und Orte der Begegnung?
- Wie können Anwohnerinnen und Anwohner stärker in stadtpolitische Entscheidungen einbezogen werden?
„Die Krämpfervorstadt ist ein vielfältiger Stadtteil und ein Zuhause für viele Menschen. Stadtentwicklung darf nicht auf Kosten derjenigen gehen, die hier leben. Mit der Mietenkampagne bringen wir diese Fragen dorthin, wo sie hingehören: in die politische Auseinandersetzung", erklärt Markus Zieger, Vorsitzender des Basisorganisation Krämpfervorstadt, der Die Linke Erfurt.
Ziel des Nachbarschaftstreffens ist es, Sorgen, Erfahrungen und Ideen der Anwohnerinnen und Anwohner aufzunehmen und sie direkt in die kommunalpolitische Arbeit einzubringen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Eine lebenswerte Krämpfervorstadt für alle entsteht nicht von allein – sie muss politisch erkämpft und gemeinsam gestaltet werden.
