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Pressemitteilung - Keine Kita-Sanierung nach Zuruf

„Die Kita-Bedarfsplanung muss verlässlich sein, viele Erfurter Kindertagesstätten verlangen nach Sanierung, der Bedarf ist immer noch groß!“ so Matthias Bärwolff, Spitzenkandidat der LINKEN für die Kommunalwahl im Mai, zur aktuellen Debatte um die Kita Villa 3-Käsehoch.

Das Getöse der CDU ist unsachlich und verkennt, dass es in der Stadt einen immensen Sanierungsbedarf gibt. „Den Eltern der Kita am Sibichen wäre es nicht zu erklären, weshalb ihre Kita immer noch nicht saniert wird, während für die Villa 3 Käsehoch alle Hebel in Bewegung gesetzt werden. Die aktuelle Debatte um die Kita Villa-3-Käsehoch erweckt den Eindruck, dass die Kita-Sanierungen nach Zuruf geschehen“ so Matthias Bärwolff.

Stattdessen muss bei der Kita-Bedarfsplanung ein umfassender Sanierungsplan auf die Tagesordnung, bei dem auch eine verbindliche Lösung für die Villa 3-Käsehoch auf den Tisch muss. Eine Generalsanierung des Gebäudes kann bei laufendem Betrieb nicht erfolgen, weshalb ohnehin eine Übergangslösung zu suchen ist. „Der Stadtrat muss verbindliche Lösungen für die Eltern vorlegen, und zwar für alle Erfurter Kitas, die saniert werden müssen“.

Einen Wahlkampf auf dem Rücken der Eltern kann und wird DIE LINKE nicht unterstützen. Stattdessen brauchen die Eltern verlässliche Zusagen und belastbare Aussagen, sowohl aus dem Jugendamt, als auch aus dem Erfurter Stadtrat.

„Für DIE LINKE ist klar, dass es 1. einen immensen Bedarf an Kita-Plätzen gibt, 2. der Sanierungsplan verbindlich und verlässlich sein muss und wir dem Verkauf der kommunalen Immobilie Espachstraße nicht zustimmen können. DIE LINKE steht gegen den Verkauf kommunalen Eigentums, auch wenn es sich um ein Objekt in bester Lage handelt.“ so Matthias Bärwolff abschließend. 

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