Stopp des Verkaufs Öffentlichen Eigentums der richtige Weg
Der Oberbürgermeisterkandidat der Erfurter LINKEN Michael Menzel unterstützt das Ansinnen der Fraktion DIE LINKE, in der Stadt Erfurt den Verkauf von 60 Objekten der Kommunalen Wohnungsbausgesellschaft (Kowo) zu verhindern. „Nicht nur am Rotdornweg, wo noch zahlreiche Menschen wohnen und deshalb sich im Augenblick Widerstand regt, wird öffentlicher Wohnraum vernichtet und an rein am Profitinteresse orientierte Privatanleger veräußert. Dies gilt auch bei den anderen Objekten auf der Verkaufsliste." Gegen den Verkauf spreche unter anderem, dass mit öffentlichem Eigentum Einfluss auf den Wohnungsmarkt genommen werden und der Mietpreissteigerung in Erfurt entgegen gewirkt werden könne. Menzel unterstreicht: „Wer öffentliches Eigentum aufgibt, der verliert auch immer demokratischen Gestaltungsspielraum in seiner Kommune. Aber eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft soll einer Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern gerade diesen Spielraum verschaffen.“ Der Antrag der LINKEN ziele dagegen in die richtige Richtung, wenn statt des Verkaufs die Sanierung durch die Kowo verlangt wird. „Die Kowo sollte auch jenseits von Neubaublöcken Wohnraum anbieten können. Dazu gehöre gerade auch Altbaubestand wie derjenige, der jetzt zum Verkauf stehe. Nur so kann eine soziale Durchmischung der Wohnviertel erhalten bleiben.“, erklärte Menzel sein Engagement für eine solche Lösung. Dieser attraktive Bestand nütze auch langfristig der wirtschaftlichen Positionierung der Kowo im Wohnungsmarkt, da sie so verschiedenste Wohnformen anbieten.
