Susanne Hennig-Wellsow (DIE LINKE): Keinen Meter der NPD!
Am 6. September 2014 plant die NPD in Erfurt zwei Infostände in Erfurt. Ab 10 Uhr wollen sich die Neonazis am Ilversgehofener Platz treffen. Das offene Jugendbüro RedRoXX, Abgeordnetenbüro von Susanne Hennig-Wellsow und Matthias Bärwolff (beide MdL), hat anlässlich des NPD-Vorgehens eine Gegenkundgebung an der Straßenbahnhaltestelle am Ilversgehofener Platz ab 09.30 Uhr angemeldet.
Susanne Hennig-Wellsow: „Die Landtagswahlen in Sachsen haben trotz des knappen Scheiterns der NPD an der Fünf-Prozent-Hürde gezeigt, dass 15 Prozent der Wählerinnen und Wähler extrem rechte und rechtspopulistische Parteien unterstützt haben. Wir wollen in Thüringen weder Raum für Neonazis noch Rechtspopulisten lassen und wollen sie auch nicht in den Parlamenten. Deswegen rufe ich alle Demokratinnen und Demokraten dazu auf, sich am 06. September der NPD friedlich und laut entgegenzustellen.“
Die Aggressivität der Neonazis zeige sich derzeit auch wiederholt im Wahlkampf, betont Susanne Hennig-Wellsow, die auch Landesvorsitzende der Thüringer LINKEN ist. „Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfer meiner Partei sind in den vergangenen Wochen wiederholt von Neonazis bedroht worden, auch in Erfurt. Hinzu kommen zahlreiche Sachbeschädigungen an Wahlbüros und Fahrzeugen unserer Kandidaten. Das ist das wahre Gesicht der NPD. Deshalb heißt es für uns: Keinen Meter der NPD – weder auf den Thüringer Straßen und Plätzen, noch im Landtag!“
Im Anschluss an die Kundgebung am Ilversgehofener Platz will die NPD ab 12 Uhr auf dem Erfurter Anger auftreten. Auch hier werden derzeit Gegenproteste organisiert, die von der LINKEN unterstützt werden.

