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Veranstaltung zum Weltfriedenstag

Bilder: Uwe Pohlitz

Anlässlich des Weltfriedenstages hatte DIE LINKE. Erfurt am 1. September ab 17. 30 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in die Barfüßerkirche geladen. Mehr als 50 Friedensbewegte kamen zusammen, um den Worten von Jupp Metze (VVN/BdA), Ute Hinkeldein (Erfurter Friedenskreis), Bodo Ramelow (Spitzenkandidat DIE LINKE. Thüringen) und Elfriede Begrich (ehem. Pröbstin des Bistums Erfurt-Nordhausen) zuzuhören.


Jupp Metze erinnerte anlässlich des 100. Jahrestages des Beginns des Ersten, und des 75. Jahrestages des Beginns des Zweiten Weltkrieges an die Zusammenhänge beider Kriege und die Schrecknisse dieser Zeiten. Ute Hinkeldein verwies auf die bedeutende historische Mission Bertha von Suttners, deren 100. Todestag ebenfalls in das Jahr 2014 fällt. Bodo Ramelow lenkte den Blick auf die heutigen Kriege, auf die Situation der im Krieg lebenden und unter dem Krieg leidenden Menschen, insbesondere auch im heutigen Syrien und Nordirak. In mahnenden Worten verwies er auf die heutige Untat, am Weltfriedenstag Waffenlieferungen in ein mörderisches Kriegsgebiet im Bundestag zu debattieren, zugleich jedoch dem Bundestag eine Entscheidung hierüber zu verweigern. Elfriede Begrich fand bewegende Worte des Mitgefühls und auch der Hoffnung für eine friedlichere Welt, auch wenn nach ihrer Auffassung die heutige Genehmigung von Waffenexporten die schwarze Spur des 1. September weiter vertiefte. Ihr Credo „Nie wieder Krieg bedeutet auch nie wieder Verdienen am Krieg!“ fand den Applaus aller Anwesenden. Zum Abschluss wurde spontan das „Dominus pacem“ intoniert.


Bodo Ramelow fuhr im direkten Anschluss weiter nach Weimar, wo er mit den jesidischen Gemeinden Deutschlands zusammentraf und humanitäre Hilfsgüter für die Menschen im Nordirak übergab. 

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