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Bezahlbarer Wohnraum in Erfurt: Großer Andrang bei Diskussion von Die Linke

Georg Buder

Rund 200 Menschen folgten am 23. Januar der Einladung der Linken Erfurt und der Linksjugend Hochschulgruppe zur wohnungspolitischen Podiumsdiskussion an der Universität Erfurt. Die Veranstaltung unter dem Titel "Recht auf Stadt- Wohnraum für alle!" zeigte eindrucksvoll, wie sehr die Wohnungsfrage die Menschen in Erfurt bewegt. 

Auf dem Podium diskutierten mit Ministerpräsident a. D. Bodo Ramelow, der Bundestagsabgeordneten Caren Lay und dem Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Marcel Helbig drei profilierte Experten über Ursachen und Lösungen der Wohnungsnot. Zentrale Themen waren der massive Rückgang von Sozialwohnungen, steigende Mietpreise und die soziale Schieflage neuer Bauprojekte, die häufig an den Bedürfnissen einkommensschwacher Gruppen vorbeigehen. 

„Bezahlbarer Wohnraum ist kein Luxus, sondern muss ein Grundrecht sein. Es darf keine Spekulation mit Wohnraum geben. Riesige Immobilienkonzerne, die ihre Macht ausnutzen, gehören enteignet!“, betonte Bodo Ramelow in der Debatte. Die Diskussion machte deutlich, dass der Erfurter Wohnungsmarkt in einer akuten Krise steckt und dringend politische Maßnahmen erforderlich sind. Als Lösungsansätze wurden unter anderem ein Mietendeckel, eine neue Wohngemeinnützigkeit und der Ausbau genossenschaftlichen Wohnens diskutiert. 

Die Linke Erfurt setzt sich weiterhin für eine soziale Wohnungspolitik ein, die Mieterinnen und Mieter schützt und Spekulation mit Wohnraum verhindert. Die große Resonanz der Veranstaltung zeigt: Die Menschen erwarten von der Politik endlich entschlossenes Handeln.

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