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1.5 Kultur und Freizeitangebote als Tafelsilber der städtischen Politik


Für DIE LINKE. Erfurt ist die Kulturfrage Teil der sozialen Frage.
Es kann nicht sein, dass der Zugang zu Kunst und Kultur zunehmend nur vom Geldbeutel bestimmt wird. Die Vielfalt der Kulturszene in Erfurt leidet massiv darunter, dass öffentliche Unterstützung immer unsicherer wird und die Selbstausbeutung von Künstler*innen zunimmt.
Die Stadt kann aber dafür sorgen, dass im kommunalen Kino und in öffentlich geförderten Theatern, Museen, Projekten und Einrichtungen viele weitere attraktive Zugänge zu Kunst, Kultur und sinnvoller Freizeitgestaltung geöffnet werden, die tatsächlich für alle offen und zugänglich sind. In diesem Sinne versteht DIE LINKE. Erfurt Kultur als Pflichtaufgabe der Kommune. Kulturelle Angebote und hochwertige Einrichtungen der Freizeitgestaltung sind für uns das Tafelsilber städtischer Politik, das gehütet werden muss.  In diesem Sinne sollte auch der Rat der Räume wirken.


DIE LINKE. Erfurt tritt dafür ein, dass

  • das städtische Kulturkonzept mit öffentlicher Beteiligung umgesetzt und weiterentwickelt wird.
  • bei Entscheidungen über die zukünftige Nutzung der vielen leer stehenden öffentlichen Räume und Gebäude, der Bedarf an größeren Räumen für diverse kulturelle Veranstaltungen berücksichtigt wird, der für Vereine und Initiativen erschwinglich und leicht zugänglich sein muss. In diesem Sinne sollte auch der Rat der Räume wirken.
  • Kultur für Menschen aller Alters- und Einkommensgruppen erfahrbar wird und vor allem für Familien kostengünstiger Eintritt in die Kultur- und Freizeitangebote wie den Erfurter Zoopark, den ega-Park, die Theater usw. gewährleistet wird.
  • das Erfurter Theater mittelfristig wieder ein Mehrspartentheater wird sowie eine Weiterent­wicklung in Qualität und Größe des Orchesters stattfindet.
  • die Kultur in den Stadtteilen wieder mehr gefördert wird: z.B. mehr Jugendzentren, Mehrzweckkultureinrichtungen, Bibliotheken, Unterstützung bestehender nichtöffentlicher Räume, die allen offen stehen.
  • weitere Museumspädagog*innen eingestellt werden, damit die Wirksamkeit und Ausstrahlung der Museen der Stadt Erfurt wachsen kann.
  • Bibliotheken und Filmclubs als wichtige Faktoren und fester Bestandteil des Kulturlebens unserer Stadt erhalten und weiter gefördert werden.
  • alternative und Kreativkunst gefördert und die Eigenständigkeit des Kulturbereiches gewährleistet wird; in Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Schulen sollen verstärkt auch Kinder und Jugendliche Kunst erleben und selbst herstellen können.
  • die Stadt die Kreativwirtschaft in stärkerem Maße unterstützt und bspw. durch die Vermittlung preiswerter Gewerberäume für Kulturschaffende, Kunstwerkstätten und andere Hilfen die materiellen, finanziellen und personellen Rahmenbedingungen der Arbeit von Künstler*innen in Erfurt verbessern.
  • die Kulturarbeit in den Ortsteilen besser durch die Stadt mit unterstützt wird.