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Text 2.5 Die Interessen der Senior*innen wahren

2.5 Die Interessen der Senior*innen wahren


Fast ein Drittel der Einwohner*innen Erfurts sind Senior*innen. Ältere Menschen bergen ein reiches Maß an Wissen und Erfahrungen in sich, über das sich jede Gemeinschaft freuen kann. Ein zeitgemäßes Altern, das durch Aktivität und Teilhabe gekennzeichnet ist, verlangt die Einbeziehung und Berücksichtigung älterer Menschen bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Lebens – auch in Erfurt. Die Interessen und Bedürfnisse der älteren Generation müssen in der Stadtentwicklung verstärkt Beachtung finden. Ihre unmittelbare Mitwirkung dabei ist gefragt und sollte genutzt werden.


Deshalb setzt sich DIE LINKE. Erfurt dafür ein, dass

  • unter Berücksichtigung der sozialen Situation von Senior*innen Zugangsmöglichkeiten zu Kultur, Sport, Bildung, Gesundheitseinrichtungen und ÖPNV ausgebaut werden.
  • die auf Drängen der LINKEN Erfurt geschaffene Position der*des ehrenamtlichen  Senior*innenbeauftragten in der Stadt Erfurt mit allen notwendigen Ressourcen ausgestattet wird, um die Interessen der Senior*innen im kommunalen Verwaltungshandeln zu vertreten.
  • in der Stadtplanung die Stärkung der wohnortnahen Infrastruktur einen höheren Rang erhält und vor allem die Ansiedlung von Gesundheitsdienstleistungen und anderen altersbegleitenden Strukturen in den Wohngebieten gefördert wird.
  • bei der baulichen Entwicklung des Stadtzentrums stärker als bisher die Belange älterer Menschen berücksichtigt werden, von Bänken zum Ausruhen bis zu Orten, an denen Senior*innen sich wohl fühlen und Gemeinschaft erleben können.
  • kurzfristig die Schaffung einer*eines hauptamtlichen Senior*innenbeauftragten angestrebt wird.
  • die Bereitstellung von altersgerechtem, barrierefreien Wohnraum in der Nähe von Unterstützungsleistungen durch die Kommunale Wohnungsbaugesellschaft KOWO sowie genossenschaftliche und private Anbieter*innen ausgeweitet wird, damit ältere Menschen in barrierefreien Wohnungen in ihrem anvertrauten Wohnumfeld bleiben können.
  • mehr Projekte generationsübergreifenden Wohnens unter Einschluss älterer Menschen entwickelt und bei der Realisierung von der Stadtverwaltung beraten und unterstützt werden.
  • die kommunalen Senior*innenbegegnungsstätten erhalten bleiben und ihre Möglichkeiten ausgebaut werden und besonders auch die bestehenden Angebote zur Senior*innenfortbildung erhalten und ausgebaut werden.
  • der Vereinsamung von Senior*innen im hohen Lebensalter entgegengewirkt und der  aufsuchende Sozialdienst qualifiziert wird.

ausreichend ÖPNV-Anbindungen in die einzelnen Ortsteile und auch in die umgebenden Gemeinden gesichert werden.